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UmweltministerinKöstinger gegen 140 km/h als Standard auf Autobahnen

ÖVP-Ministerin würde höhere Regelgeschwindigkeit nicht akzeptieren. Verkehrsminister Hofer (FPÖ) fordert eine Ausweitung.

THEMENBILD: TEMPO-140
Köstinger gegen 140 km/h auf heimischen Autobahnen © APA/ROLAND SCHLAGER
 

Umweltministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) würde 140 km/h als neue Regel-Geschwindigkeit auf österreichischen Autobahnen nicht akzeptieren. Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ) hatte bekanntlich eine Ausweitung gefordert.

Köstinger hält dem FPÖ-Minister entgegen: „Hofer muss über sein Ressort bis 2020 nicht weniger als 7,2 Millionen Tonnen CO2 einsparen. Er ist da in der Pflicht“, sagte Köstinger zum Magazin „profil“. Eine CO2-Steuer auf Treibstoff, um so Emissionen zu senken, lehnt die ÖVP-Ministerin hingegen ab. Bei der geplanten Steuerreform müsse es aber „ökologische Aspekte“ geben.

Köstinger bremst Hofer bei Tempo 140

Kommentare (25)

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lupinoklu
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Der Realität in Auge sehen

ist offensichtlich ein Faktum, das unserer Frau Minister noch nicht gelernt hat. Schon jetzt fährt kaum ein PKW Besitzer tatsächlich die 130 km/h.
Dass moderne Autos mit 200 PS und neuerer Bauart mit maximal 1/3 des Treibstoffverbrauches auskommen, dürfte ebenfalls noch nicht bei Frau Köstinger angekommen sein!
Tempo 130 (Richtgeschwindigkeit) bei trockener Fahrbahn, Tempo 100 km/h bei nasser Fahrbahn!! Overhead Anzeiger haben wir wie Sand am Meer auf den Autobahnen.
Sie sollte Kreuzfahrtschiffen zum Thema machen, wenn sie sich getraut. Diese fahren mit Schweröl. Die 15 größten Schiffe stießen pro Jahr so viele Schadstoffe aus wie 750 Millionen Autos. So viel zum Thema Umweltbewußtsein!!!

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dude
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Den Schlusssatz dieses Artikels...

... muß man sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen! "Bei der geplanten Steuerreform müsse es aber ökologische Aspekte geben".
Es sollte eigentlich seit einem Jahr der Job der Frau Umweltministerin sein, für ein ökologisches Steuersystem beim Finanzminister zu kämpfen!!!

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ffld
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alles Lügen....

der Umweltschutz, interessiert keinen.
Es wird gerade eine Transitautobahn (S7) gebaut (Bereich Fürstenfeld bis Ungarn). Die Politiker haben 15 Jahre lang gelogen, und behauptet, es wird eine Ortsentlastung.
Jetzt hat auch Ungarn begonnen, diese Autobahn weiter zu bauen. Das heißt, es wird eine Transitroute mit ca. 40.000 !!! zusätzlichen Fahrzeugen durch Österreich !!!
Frau Minister sagen Sie doch mal die Wahrheit, oder müssen auch Sie lügen wie Ihre FP-Freunde....

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büffel
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keine Fachbildung

Daß Minister von "ihrem Fach" rein gar nichts verstehen (müssen), wird einem allerspätestens durch die damalige Besetzung des Frauenministeriums durch den Rüpel Herbert Haupt mehr als klar, und ich hoffe, auch schon viel früher.

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styrianprawda
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@büffel

Ach, bereits Kreisky sagte, dass ein Minister keine Fachkenntnisse zu haben brauche, dafür hat er ja seine Beamten.
Er müsse nur die politische Verantwortung tragen.

Und DIE fehlt eigentlich allen Politikern heutzutage.

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Mein Graz
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@büffel

In diese Kategorie fällt auch die "Sozial- und Gesundheits"-Ministerin Hartinger-Klein.

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Lodengrün
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Da faehrt sie

aber dem Herrn Hofer in die Parade. Aber man bedient sich ohnehin nur der taeglichen Schlagzeile denn morgen hoeren wir wieder etwas anderes.

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mimamo
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Wer will der kann

Wer meint 140 km/h oder auch mehr auf der Autobahn fahren zu können, kann das auch heute schon. Ist ja auch vielerorts keine Seltenheit. Je höher jedoch die Regelgeschwindigkeit ist, umso schneller wird gefahren. Das heißt, bei 140 Regelgeschwindigkeit, wird auch von Normalfahrern 150-160 gefahren. Das bedeutet auch, die Differenz zwischen den Schnellen und Langsameren (LKW) wird immer größer, beim Überholen entstehen immer häufiger Gefahrensituationen. Folglich müssen mehr Ausnahmeschilder aufgestellt werden, sodass möglicherweise dort, wo jetzt 130 möglich ist, nur nur 100 oder 120 erlaubt ist. Und wer brav aufs Tacho schaut, der wird bei einer 10 km/h schnellen Fahrt von Klagenfurt nach Wien gerade einmal 15 Minuten schneller sein und diese eingesparte Zeit dann anderweitig vertrödeln.

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schadstoffarm
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noch eine Ministerien

mit Portfeuille aber ohne Verantwortungsbereich. Auf FM4 hat sie sich als Wirtschafts- und Landwirtschaftsminister dargestellt mit der einzigen Leistung dass Autobauer die Emissionen um 35% statt um 30% senken müssen. Beitrag Österreichs: 0. Die Abwahl der Grünen war und ist ein fataler Fehler der Retropolitik
erleichtert.

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fwf
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Immer die Autofahrer

Wann endlich werden die begeisterten Umweltschützer den LKW-Verkehr im Auge haben? Aber es traut sich wohl keiner, sich mit der Frächter-Lobby anzulegen. LKW´s produzieren ein Vielfaches von Abgaben und Feinstaub. Und unserer Frau Minister ins Tagebuch geschrieben: es wäre wohl wesentlich sinnvoller, den Frachtverkehr auf der Bahn attraktiver, schneller und billiger zu machen, als ständig die Preise weiter zu erhöhen. Die Bahn als teilstaatliches Unternehmen hätte es in ihrer Macht, hier eine Vorreiterrolle zu spielen, nicht Angebote einzustellen (Autoreisezüge, Rollende Landstraße, etc), sondern auszuweiten. Vielleicht ein kurzer Blick in die Schweiz ? Ach ja: die Schweiz ist ja nicht EU-Mitglied und hängt nicht am Gängelband der EU-Diktatur - die kann die Maut und Bahnnutzung selber bestimmen.Eisenbahn

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X22
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nicht die Frau Minister ist für die Infrastruktur zuständig, die den Schwerverkehr auf die Bahn bringt, frag nach bei dem Hoferle, aber der dürfte sich mit dem aufgezogenen Schwindel mit dem 140er in eine Sackgasse verrannt haben, außer das man legal schneller ungestraft fahren darf hat es keinen einzigen Vorteil, dafür zig Nachteile

So sind sie halt die Populisten, große Klappe, unnütz Geld zum Fenster rauswerfen, sich vertschüssen und den Dreck (Schaden) den Andernen überlassen

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Butterkeks
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...

Die Kapazitäten bei der Bahn sind nicht vorhanden. Zudem zu unflexibel, nicht kosteneffizient. Kaum ein Unternehmen hat heute noch einen Bahnanschluss. Im Verteilerverkehr muss weiterhin der LKW fahren, alternativ kannst du gerne deine Waren selbst beim Hersteller oder beim Großlager (die auch keinen Bahnanschluss haben) abholen.

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gab65
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So ein Schwachsinn

Wir alle wissen daß alleine z.b der Flugverkehr wesentlich mehr Dreck ausstösst. Lässt doch endlich die Autofahrer in Ruhe. Wir bauen schnelle Autobahnen und dürfen nur in Schneckentempo darauf fahren. Wie hirnrissig ist das?

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X22
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Stell dir vor, die Freundin (Freund) streichelt dir über die Wange, dann stell dir vor du bekommst von der Mama eine Watschen, und zum Schluss lernst fiktiv die Faust von einen Profiboxer kennen.

Mit dem kannst dir vorstellen was Geschwindigkeit überhaupt bedeutet, da hilft dir der Blechsarg um den Fahrersitz nicht viel.

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gab65
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Stell

dir vor ich fahre schon sei über 30Jahre unfallfrei mit ca. 40000 km im Jahr. Wer nicht Autofahren kann soll zumindest nicht auf die Autobahn

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X22
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Soll das heißen, die die eben nicht die Erfahrung haben, sind wegen dir und Gleichgesinnten ..... und die Umwelt und der Lärm interessiert euch auch nicht.

.

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gab65
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Umwelt

Interessiert mich schon. Hier wird mit falschen Zahlen argumentiert und vom Thema abgelenkt.

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X22
0
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Umwelt Interessiert mich schon.

Bremsweg (trocken): 100/130[140]/160 km/h > 71/109[124]/156m
Bremsweg (nass): 100/130[140]/160 km/h > 106/168[192]/245m
Sekundenschlaf (1/3/5s): 100/130[140]/160km/h; (28/83/138)/(36[39]/108[116]/180[194])/(44/133/222)m
Bremsweg deswegen, weil sich nach den tötlichen Unfällen jeder 4 auf Sekundenschlaf zurückführen lässt.
Luftwiderstandskraft (VWGolf) [N] bei 100/130[140]/160/200Km/h: 364/616[710]/933/1458N
Luftwiderstandskraft (LKW) [N] bei 80/90/100/120Km/h: 2706/3425/4228/6088N
daraus kannst den erhöhten Verbrauch und Umweltbelastung ableiten
, oder vielleicht einfacher ausgedrückt, fahrst mit dem Golf 160 brauchst ca. die dreifache Kraft um die Geschwindikkeit zu halten als bei 100 und das kannst fasst eins zu eins auf den Verbrauch und weiteres umlegen, bei LKWs sieht es schon ein wenig anders aus, da der Cw-Wert und die Angriffsfläche um einiges größer sind.
Und was hilft eine schnellere Zeit zB. bei 100 Km Strecke sind es 8,5 Minuten, wenn alle schneller da sind verlängert sich der Stau weil die Abflussgeschwindigkeit gleich bleibt, also verliert man die Zeit im Stau bzw. auch der Verbrauch steigt im Stau durch Beschleunigen und Bremsen. Im Grunde sollte man die Verkehrsgeschwindigkeit reduzieren um ihn flüssiger gestalten zu können und den Verbrauch und Umweltbelastung zu reduzieren.
Das was das Hoferle da von ein paar % erzählt ist ein Schmarrn, weil in freier Natur zu viele Einflüsse die Messung verfälschen, messen kann man es auf Prüfständen und die zeigen es genau

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styrianprawda
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@gab65

Tempo 130 ist "Schneckentempo".
Ah ja.
Was wäre Ihrer Meinung nach dann ein passendes Tempo? 300, 400, 500, ... km/h?

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gab65
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Ja

160 vertagen unsere Autobahnen locker. Natürlich soll man das entsprechende Fahrzeug haben.

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mimamo
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Schnelle Autobahnen ....

Schnelle Autobahnen gibt es nicht. Die liegen fix und fest in der Erde. Aber es gibt Verantwortung. Flugverkehr und Massentierhaltung stoßen wesentlich mehr Dreck aus. Meinetwegen. Heißt das, Sie fliegen nicht und essen kein Fleisch? Bei allem braucht es immer Kompromisse. Und er Kompromiss für Schnellfahrer bedeutet eben, zahlen man vom Radar erfasst wird.

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gab65
9
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Natürlich

gibt es schnelle Autobahnen. Erinnern wir uns an die 70iger. Wir hatten reines Blech um herum, die Straßen waren nicht so gut ausgebaut. Und es waren die selben Begrenzungen

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Mein Graz
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@gab65

Etwas fest in der Erde verankertes bewegt sich nicht, kann also auch nicht schnell sein.
Das Wort "schnell" bedeutet immer Bewegung, Tempo, Geschwindigkeit.

Dein Auto kann schnell sein, die Autobahn nicht. Diese kann bestenfalls für höheres Tempo geeignet sein.
Das bedeutet noch lange nicht, dass es sinnvoll ist schnell zu fahren...

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UHBP
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Die Ministerin ohne eigene Meinung,

hat doch glatt einmal gesagt was sie nicht will.
Reaktionszeit 6 Monate, gerade noch im Toleranzbereich :-)

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Mein Graz
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Misstöne in der Koalition?

Sollte sich Köstinger doch noch auf ihre Aufgaben als Umweltministerin besinnen - bisher habe ich da ja noch nicht viel davon wahrgenommen - muss Hofer wohl sein Vorhaben aufgeben.
Das kann er aber höchstens auf das zu erwartende negative Gutachten schieben, sonst wird er für viele Gerne-Schnell-Fahrer unglaubwürdig.

Wobei: wenn die 140 km/h keine "Regelgeschwindigkeit" werden, dann könnte es ja unzählige Ausnahmen geben - was wieder schon fast die Regelgeschwindigkeit aushebelt.

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