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Causa NS-Liederbuch Strache will Antisemiten bei Akademikerball die Tür weisen

Der Vizekanzler kritisiert die Nachrichten im Zusammenhang mit der Causa NS-Liederbuch. Am Akademikerball heute Abend will er ein Zeichen setzen.

GEDENKVERANSTALTUNG ANL. DES INTERNATIONALEN TAGES DES GEDENKENS AN DIE OPFER DES HOLOCAUST: STRACHE
Vizekanzler Strache © APA/GEORG HOCHMUTH
 

Die FPÖ will ausgerechnet den Akademikerball heute Abend in Wien, der als Treffpunkt Rechtsextremer seit Jahren heftig umstritten ist, zur einer Bühne gegen Antisemitismus machen. Für Antisemiten gebe es weder in der FPÖ noch am Akademikerball einen Platz, sagte Parteichef und Vizekanzler Heinz-Christian Strache in einer Aussendung am Tag des Balls.

"Die Verantwortung und das Gedenken an die Opfer des Holocaust sind uns Verpflichtung und Verantwortung in der Gegenwart und für kommende Generationen. Wer das anders sieht, soll aufstehen und gehen. Er ist bei uns nicht erwünscht", erklärte Strache am Freitag.

Der Vizekanzler werde "dies im Rahmen seiner heutigen Eröffnungsrede am Akademikerball thematisieren und gerade im Vorfeld des morgigen Holocaust-Gedenktags klare und deutliche Worte finden", kündigte die FPÖ im Vorfeld an.

Strache regte auch an, dass sich die Korporationen und das Dritte Lager einer Aufarbeitung der Vergangenheit widmen. Dies könne durch eine Historikerkommission erfolgen, die sich schonungslos mit den Fehlern der eigenen Vergangenheit auseinandersetzen solle.

Stiftungsfest der "Germania"

Vizekanzler Heinz-Christian Strache hatte sich Donnerstagabend darüber empört, dass ihm Medien unterstellt haben, er sei im Vorjahr beim 100. Stiftungsfest der Germania gewesen. Dabei habe er nur an einer Sitzung des Pennälerrings teil genommen.

Es ist zwar richtig, dass Strache nicht beim abendlichen Fest dabei war. Richtig ist aber auch, dass das Stiftungsfest der Germania im Rahmen des Burschentags des Pennäler Rings bzw. der ÖPR-Burschentag anlässlich der 100. Jahrfeier in Wiener Neustadt bei der Germania stattfand. Aus Postings in Internet, die der APA vorliegen, aber mittlerweile gelöscht wurden, geht hervor, dass die Veranstaltung Freitagabend, dem 2. Juni begonnen und am Sonntagvormittag geendet hat. Strache war laut dem Vizeobmann der Germania, Philip Wenninger, bei einer Sitzung des ÖPR Samstagnachmittag anwesend, nicht aber beim Fest Samstagabend.

Die Geschichte wurde vom deutschen Nachrichtenmagazin "Spiegel" aufgegriffen. Dieser hat auch berichtet, dass Strache ein Ehrenband der Germania erhalten habe. Sowohl Strache als ÖPR-Vorsitzender Udo Guggenbichler bezeichneten das als Lüge. Strache habe auf der Jahreshauptversammlung des Österreichischen Pennälerrings, welche vor dem Germanen-Jubiläum stattfand, das Ehrenband des Österreichischen Pennälerringes erhalten, sagte Guggenbichler am Freitag. Nach der Verleihung habe der FPÖ-Chef den Tagungsort Richtung Steiermark zu Terminen verlassen, so Guggenbichler, der rechtliche Schritte gegen Medien und Journalisten, die "auf abscheuliche Weise gegen den Vizekanzler hetzen", ergreifen will.

Unterdessen ist bekannt geworden, dass Außenministerin Karin Kneissl (FPÖ) 2016 bei der Germania zu Ried (ebenfalls eine Mittelschulverbindung) als Nahost-Expertin einen Vortrag gehalten hat.

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Danke für Ihr Verständnis.

mapem
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Teufel – gestern ging es aber rund bei den Demos! Zum zweiten Male bestätigten sich nun schon die Erwartungen des Innenministers, ob einer äußerst hohen Gewaltbereitschaft der linxlinxen Demo-Hooligans und der roten Intifada … beinahe. Es war knapp!

Im Sektor Süd-PO-32 wurde die Polizei-Brigade „Wotan“ von randalierenden „Omas gegen Rechts“ mit Lindenblütentee aus Thermoskannen und Streuselkuchen brutal attackiert – nur die Vollpanzerung der Eingreiftruppe konnte hier gerade noch physische Grenzüberschreitungen verhindern.

Im Bereich Ring-Ost versuchten radikale Theologiestudenten mit gleißenden und blendenden Wunderkerzen und ihr Kampflied singend „We shall over come – my Lord!“ eine Bresche zwischen die Brigaden „Herbert 2“ und „Norbi 4“ zu schlagen, was dort gerade noch abgewehrt werden konnte.

Besonders heikel war´s im Sektor 7 Süd-Ost, wo linxlinxe-Linke mit demokratiefeindlichen Parolen und Plakaten die Polizei-Brigade „Blaue Schanze“ zu einzelnen Scharmützeln provozieren wollten. Bei Kampfgesängen wie: „Burschenschafter raus – aus dem Hohen Haus!“, oder „Marx macht mobil - bei Arbeit, Sport und Spiel!“, geriet die Situation beinahe außer Kontrolle.

Eine Spur der Verwüstung zogen dann diese Hooligans nach der Demo in der Wiener Innenstadt! Hinter den Theken vieler Beisl und Lokale herrschte totaler Ausnahmezustand, da marodierende Demonstranten den Vorrat an Glühwein und anderer Heißgetränke plünderten.

Herbert Kickl hat für nächste Woche bereits eine Staatssicherheits-Krisensitzung einberufen – „ …noch nie war die Demokratie in Österreich so in Gefahr!“
Ja – er hat recht!

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100. Jahrfeier Germania

Des san jo quasi scho Dynastien!

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Sepp57
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Die Kleine Zeitung

schreibt von 8000 Demonstranten, der ORF berichtet in der Zeit im Bild aber nur von 4000. Wieso kann es zu solchen Diskrepanzen kommen?
Vielleicht noch ein kleines schräges Detail zu diesem Ball. Die FPÖ-Regierungsmannschaft wird bei diesem (sogenannten) "Akademiker"-Ball anwesend sein - aber nur einer von denen ist grade knapp ein Akademiker, nämlich Nemeth.
Es ist einfach nur lächerlich . . .

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Feja
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Anscheinend ist die Kleine besser informiert

Bzw. aktualisiert die Beiträge flotter als der ORF.
Laut der letzden Twittermeldung der Polizei sinds 8.000 und laut der vorletzten Meldung warens 4.000 Demonstranten.

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Schwupdiwup
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.

So wie's ausschaut, kann heute die Putzfrau mit dem Kellner den Walzer tanzen

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Mein Graz
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Haben Antisemiten

ein entsprechendes Tattoo oder ein besonderes Mascherl umgebunden, woran man sie erkennt?

Oder meint er, er erkennts am Nasenspitzerl?

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Mein Graz
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Jetzt weiß ichs.

In Anlehnung zum Juden_stern müssen die Antisemiten jetzt ein "Antisemiten-7-Millionen-8.8.-Eck" tragen...

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Sepp57
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Wie will

er denn die "Antisemiten" abweisen? Fragt er sie etwa "Sind Sie Antisemit"?

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Irgendeiner
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Naja, ich wüßt schon

wie es geht,Du sagst einfach einen Satz mit "Ostküste" und wer wissend lacht hat die Reise nach Rom verloren,obst dann noch genug für die Polonaise zusammenkriegst ist eine andere Frage,man lacht.

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cleverstmk
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Kosten

Ob Ha Tsche v Heinrich Hi...... daran gedacht, hat dass Stornokosten entstehen, wenn niemand hinein darf???

Hr Kanzler beenden Sie die Zusammenarbeit mit diesem braunen Sumpf, der nicht trocken zu legen ist - dafür sorgt schon ein Kickl als Innenminster - welcher Hohn für Österreich!!!!!

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Patriot
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Was der HC sagt ist nicht mehr von Relevanz!

Es glaubt ihm ohnedies niemand mehr!

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Sepp57
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Was glauben Sie,

wie völlig kritiklos die FPÖ-Fans sind . . .

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Jak39
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*Sepp57

So ist es. Seit 80 Jahren dasselbe Strickmuster: Die wackeren "teutschen" Recken sind die Leithammel, die naiven Schäfchen(Wähler) folgen brav.

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hespie
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Dass er ihnen die Tür weisen will,

heist ja auch dass er sie alle persönlich kennen muss. Da gibt es dann wohl keine Ausreden. Bin gespannt wie viele da heute vor der Türe stehen.

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Lodengrün
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Alles Augenauswischerei

denn die haben ihn den Volks- und Hauptschueler sein Leben lang genaehrt. Ohne die waere er nicht einmal Zahntechniker geworden. Er der den Knueppel hoch trug, Burger verehrte, - das waere Verrat an der Familie.

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Lodengrün
3
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Singt doch

selbst bei jedem zweiten Treffen! Pharisaer. Warum? Weil das einfach ein Teil ihrer Gemeinschaft ist.

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hmw42ax4xcjxo7wqmyu2utw81wg8r0je
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Dann steht das gesamte Publikum

vor der Tür. Ob das klug ist?

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umo10
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Vertrauen vs FPÖ

Die FPÖ verkörpert eindeutig die dunkle Seite Österreichs. Immer wenn’s brenzlig wird, braucht man einen Vorwand. Nach dem Perser Landmann folgt jetzt die Wanzenstory vom Strache. Es war wieder sehr plump und durchsichtig angetragen. Das Büro wurde leider am 19.12.2017 vom Bundesheer durchsucht und man hat keine Wanzen gefunden. HC Strache hat diese Woche den Medien erzählt, dass in der 2ten Jännerwoche Wanzen in seinem Büro entdeckt wurden :-o
Eigentlich ist das Strafbar, dass er das nicht angezeigt hat!!!

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X22
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Und was macht er gegen die anderen feindlich gesinnten Ballteilnehmer

Nur den antisemitischen Ballbesuchern dir Tür zu weisen ist zu wenig, allen die feindlich gegenüber einer Rasse, Religion, des Aussehen oder der kulturellen bzw. persönlichen Lebensform sind, wäre die Tür zu weisen.

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UHBP
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Strache will Antisemiten bei Akademikerball die Tür weisen

Wie jetzt?
Von aussen, um zu zeigen wo es hineingeht?

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Feja
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Da bleiben diesmal anscheinend die Band und die Kellner etc. ganz unter sich..

Ist doch auch mal schön ;)
Oder spielt dort die Otti Band? Dann kanns nämlich sein, dass nur mehr die Garderobenfrau kommen darf...

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SoundofThunder
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🤔

Oder sie könnten den Studenten und Akademikern die draußen Protestieren Einlass gewähren. Dann wäre es anstatt eines Treffens von Rechtsextremen Burschenschaftern wirklich ein echter Akademikerball.

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Feja
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Ob die überhaupt rein wollen?

Es ist ja eine öffentliche Veranstaltung, für die sich jeder eine Karte kaufen kann. Vielleicht wäre es besser rechtzeitig das Kartenkontingent aufzukaufen und drinnen zu protestieren, anstatt draussen?
Das protestieren vor der Türe spielt ohnehin nur den Rechten in die Hände. Da könnens sich wieder schön in der Opferrolle sulen.
Weiters traue ich denen sogar zu, dass sie ein paar rechte Recken als schwarzen Block verkleiden und unter die Demonstranten mischen, um Unfrieden zu stiften. Es wäre ja auch zu traurig für die Armen, wenns nicht einen Grund hätten um den Wählern klarzumachen, wie pöse die Linxlinken doch sind.

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mapem
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Ich glaub, mich knutscht der Elch!

Jahrzehntelang haltens den Antisemitismus auf kleiner Flamme am Köcheln – sind diebezüglich die besten „Vorbilder“ für ihre Basis-Dolme – patzen ihre Plakate voll mit tendenziösen Sprüchen aus Goebbels Handbuch – die Gremien sind gespickt mit Burschenschaftern … und dann kommt der Strache und macht „Klick“ … alles weg – futsch!
„Wir müssen draußen bleiben!“
Aber – wer ist dann noch drinnen? Ein Ball ohne Gäste?

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SoundofThunder
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Macht er den Türsteher?

Wenn er das durchzieht dann ist für mehr als die Hälfte der Burschenschafterball schon vorbei bevor er überhaupt angefangen hat.

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