Zwei Wochen vor der Gemeinderatswahl in Salzburg hatten sich alle Parteien auf dem Wochenmarkt vis-à-vis dem Schloss Mirabell eingefunden. Hinter ihnen verkauften Standler Gemüse, Wurst und Käse, während die Spitzenkandidaten von FPÖ, SPÖ und KPÖ versuchten, ihre Broschüren ans Wahlvolk zu bringen. Mit höflicher Routine griffen zwar viele Passanten zu, auf Gespräche mit den wahlwerbenden Politikern hatten aber die wenigsten Lust. Mit einer Ausnahme: Kay-Michael Dankl. Beim KPÖ-Kandidaten bildete sich eine kleine Traube. Die einen wollten mit ihm diskutieren, die anderen ein Anliegen vorbringen.