Dass ÖVP-Obmann Karl Nehammer für seinen „Österreichplan“ Unterstützung von seinen türkisen Regierungskollegen erhält, ist wenig verwunderlich. So gesehen war es nicht überraschend, dass auch Wirtschaftsminister Martin Kocher die steuer- und arbeitsmarktpolitischen Vorschläge in dem Programm teilt, auch wenn der ehemalige IHS-Chef kein ÖVP-Mitglied ist. Bei einem Hintergrundgespräch am Mittwoch offenbarte Kocher aber auch differenzierte Sichtweisen zum Programm.
Kocher zum „Österreichplan“
Lob für wirtschaftspolitische Ziele – mit kleinem Aber
Fokus auf Senkung der Lohnnebenkosten ist für den Wirtschaftsminister zentral. Bei geforderter Reduktion des Eingangssteuersatzes sieht Kocher einen Zielkonflikt.
© Helmut Fohringer