Politische Zeitenwende in Österreich: Erstmals in der Geschichte der Zweiten Republik haben die Freiheitlichen bei bundesweiten Wahlen die Nase vorn. Laut allerletzter Hochrechnung konnte die FPÖ 25,5 Prozent der Stimmen auf sich vereinen. Bei der Hofburg-Wahl 2016 lag der blaue Kandidat Norbert Hofer im ersten Durchgang zwar auf Platz eins mit knapp 35 Prozent, in der Stichwahl unterlag er aber dem späteren Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen. Besser als Harald Vilimsky schnitt bei bundesweiten Wahlen nur Jörg Haider 1999 (26,9 Prozent) und Heinz-Christian Strache 2017 (25,9 Prozent) ab.