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Externer MitarbeiterErster Corona-Todesfall im EU-Parlament

Immer mehr Erkrankungen bei Mitarbeitern der EU-Institutionen. Europäisches Parlament meldet den ersten Todesfall.

Das EU-Parlament ist für Besucher längst geschlossen © APA/AFP/KENZO TRIBOUILLARD
 

Die tragischen Entwicklungen infolge des Coronavirus machen auch vor den europäischen Institutionen in Brüssel nicht Halt. Obwohl inzwischen Zehntausende Beamte und Mitarbeiter auf Homeoffice umgestiegen sind (allein bei der Kommission betrifft das rund 25.000 Menschen) kommt es auch in dieser Gruppe zu immer mehr Erkrankungen.

Auch mit tragischen Folgen: Aus dem EU-Parlament wurde bekannt, dass im Kreis der Kollegenschaft ein erster Todesfall zu beklagen ist, ein Mann in den 40ern. Er gehörte zur Gruppe der externen Mitarbeiter, die aber so wie die Beamten zu den ständigen Arbeitskräften im Haus zählen.

Ein Teil des gesamten Teams hält sich weiterhin regelmäßig in den Gebäudekomplexen auf, dazu gehören neben den Sicherheitsleuten auch die Betreuer der technischen Einrichtungen. Für diesen Donnerstag ist zum ersten Mal eine Plenarsitzung angesetzt, bei der die Abgeordneten nicht unbedingt physisch anwesend sein müssen. Wie berichtet, hatte man in Windeseile ein eigenes System installiert, mit dem eine Abstimmung auch aus der Ferne möglich wäre, hatte das aber zuletzt wieder verworfen, weil die Manipulationssicherheit nicht zu 100 Prozent gegeben schien.

Nun sollen die Abgeordneten, von denen sich die meisten in ihren Heimatländern aufhalten, über ein E-Mail-System abstimmen. Die (virtuelle) Sitzung ist unerlässlich, weil das Parlament als Instanz der Freigabe der Milliardenhilfen zustimmen muss, die die EU für die Bekämpfung der Corona-Folgen leisten will.

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