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Treffen mit Macron Johnson betont: Ich möchte Brexit-Abkommen

Macron erteilt Neuverhandlung erneut Absage.

FRANCE-BRITAIN-EU-POLITICS
Auf Tour: Boris Johnson bei Emmanuel Macron © APA/AFP/GEOFFROY VAN DER HASSELT
 

Großbritanniens Premierminister Boris Johnson hat betont, dass er eine Einigung für den Austritt seines Landes aus der Europäischen Union erzielen wolle. "Ich möchte ein Abkommen", sagte Johnson bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem französischen Staatschef Emmanuel Macron am Donnerstag in Paris.

Er sei durch sein Treffen mit der deutschen Kanzlerin Angela Merkel in Berlin "sehr ermutigt" worden und denke, dass eine gute Einigung möglich sei, sagte Johnson.

Er wolle "eindeutig klarstellen", dass er ein Abkommen mit der EU schließen wolle, betonte der britische Premier. "Ich denke, wir können zu einem Abkommen gelangen, und zwar zu einem guten", sagte er. Die EU lehnt bisher ein Aufschnüren des bereits mit Großbritannien ausgehandelten Brexit-Abkommens ab.

Johnsons Antrittsbesuch in Paris stand unter dem Vorzeichen der angespannten Beziehungen zwischen ihm und Macron, der in der EU als besonders forscher Verfechter des von Johnson abgelehnten Austrittsabkommens gilt. Das Brexit-Abkommen war noch von Johnsons Vorgängerin, der damaligen britischen Premierministerin Theresa May, mit Brüssel ausgehandelt worden. Erwartet wurde, dass Macron Johnsons Forderung nach einer Neuverhandlung des Abkommens mit Nachdruck zurückweisen würde.

Johnson hatte bei seinem Treffen mit Merkel am Mittwoch bekräftigt, dass er einen ungeregelten Brexit der sogenannten "Backstop"-Regelung vorziehe, mit der die EU eine harte Grenze zwischen Irland und Nordirland verhindern will.

Frankreichs Staatschef Macron erteilte einer Neuverhandlung des Austrittsabkommens erneut eine Absage. Neben dem britischen EU-Austritt sollen der G-7-Gipfel, der am Samstag im französischen Badeort Biarritz beginnt, die Irankrise und der Syrienkonflikt auf der Agenda stehen.

Johnson will Änderungen am EU-Austrittsabkommen mit Brüssel erreichen - und hatte dafür bisher Absagen erhalten. Merkel und er signalisierten am Mittwoch in Berlin beide Gesprächsbereitschaft, blieben aber in der Sache hart. Im Poker um den Brexit gilt Macron als Hardliner.

Macron wollte am Donnerstag außerdem den griechischen Ministerpräsidenten Kyriakos Mitsotakis und den indischen Premierminister Narendra Modi empfangen. Modi wird auch als Gast beim G-7-Treffen in Biarritz teilnehmen.

 

Kommentare (5)

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Maximilianhelm
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England Brexit

Wen interessiert was die Politik
sagt, die Politiker sind Vertreter des Volkes und diese Fragen was sie wollen, Brexit oder Nichtbrexit!

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crawler
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Könnte es in der Realität

nicht so sein, dass Politiker wenn sie einmal gewählt sind glauben sie haben damit vom Volk die Ermächtigung erhalten zu machen was sie wollen auch wenn es gegen das Volk ist?

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TrailandError
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Der Ami und der Brite

Sind leider so unterbelichtet das es Ihnen selber nicht einmal peinlich ist . Was müssen diese Völker erleiden - unvorstellbar das sie auch in die Eu einen Wirbel reintragen aber gerade wegen ihrer Beschränkheit im Erfassen von Zusammenhängen reale Wirklichkeit !

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Lodengrün
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3
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Der Ami

ist vielleicht unterbelichtet , der Johnson hingen ist ein „Brennter“. Extrem intellektuell und gebildet, Meister in einem Debattierclub. Er verritt halt eine reiche Clique und das ist halt nicht das was eigentlich Meinung ist. Aber das spielt auch keine Rolle. Gemäß Stronach: „wer das Gold hat....“.

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voit60
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Schickt den Lügner auf die Insel zurück

es ist so erschreckend, dass solche Figuren Staatsführer werden können. Das schlimmste Beispiel ist leider der derzeitig amtierende Ami.

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