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Neuer HandelspaktBrexit-Stichtag: Rote Linien und ein Minenfeld vor dem Deal

Viele Brexit-Stichtage gibt es nicht mehr – heute ist noch einer. Die Möglichkeiten für einen Vertrag schwinden von Tag zu Tag.

EU-Chefverhandler Michel Barnier: Wenn es sein muss, wird bis Silvester durchgemacht © AP
 

Tag der Abrechnung: In der letzten Nacht des Jahres muss geklärt sein, was fast vier Jahre lang nicht zu schaffen war. Das „natürliche Fristende“ für einen Handelspakt zwischen Großbritannien und der EU für die Zeit nach dem Brexit sei das Ende des Jahres, sagte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Wochenende in Brüssel. Und sie versuchte, optimistisch zu bleiben: „Nach schwierigen Wochen mit sehr, sehr langsamen Fortschritten sehen wir jetzt mehr Fortschritt, mehr Bewegung bei wichtigen Punkten.“ Das mag stimmen, es gilt aber hauptsächlich für Nebenschauplätze – bei den zentralen Themen Fischerei, fairer Wettbewerb oder Streitschlichtung geht kaum etwas weiter. Dort wurden die roten Linien gezogen – auf beiden Seiten.

Kommentare (3)
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chris14
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Brexit

Wenn Grossbritannien aus der EU austreten will dann sollen sie doch. Ich verstehe nicht (bin wahrscheinlich nicht gescheit genug) wo da die Probleme liegen. Ich glaube das die EU und auch die einzelnen Staaten weit weniger Probleme mit einem Brexit haben sollten als Grossbritannien, oder?
Kann mir wer das erklären warum die EU da solche Zugständnisse machen soll? Sollen sie doch gehen und dann auch ihren notwendigen Handel mit den EU Staaten teuer bezahlen.
Und als Österreicher muss ich eh nicht in Grossbritannien Urlaub machen.

fwf
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Eigenartige EU

Mit Süramerika, mithina und anderen Staaten gibt es Handelsabkommen oder werden zumindest verandelt, und mit Großbritanien soll das nicht möglich sein ? Kasperltheater auf dem Rücken der Bürger.

Patriot
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Die Engländer und Waliser sollen sich schleichen,

dafür nehmen wir die Schotten auf.