Westbalkan-Gipfel der EUWelche Beitrittsperspektive zur EU die Westbalkan-Staaten haben

Der Weg der Westbalkan-Staaten nach Brüssel ist steinig. Darum wird im slowenischen Brdo auch heute noch gerungen.

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Begrüßung zwischen Merkel und Macron beim Gipfel in Brdo
Begrüßung zwischen Merkel und Macron beim Gipfel in Brdo © (c) AFP (LUDOVIC MARIN)
 

In Slowenien startete am Dienstag der zweitägige Westbalkan-Gipfel der EU. Neben allen Mitgliedsstaaten sind auch die Spitzenpolitiker der sogenannten Westbalkan-Staaten anwesend, die alle einen Beitritt zur EU anstreben: der Kosovo, Bosnien und Herzegowina, Nord-Mazedonien, Albanien, Serbien und Montenegro. Der Gipfelbeginn fiel auf ein historisches Datum, denn am Dienstag vor 21 Jahren stürzte in Belgrad der serbische Autokrat Slobodan Milosevic durch eine Revolution, die kein Menschenleben forderte. Groß war damals die Hoffnung auf eine zügige Europäisierung des Balkan, zumal die EU im Jahre 2003 bei ihrem Gipfel in Thessaloniki die Beitrittsperspektive für die Balkan-Staaten festschrieb. Doch nach der großen Erweiterungsrunde im Jahre 2004, bei der auch Slowenien aufgenommen wurde, schaffte nur noch Kroatien im Jahre 2013 den Beitritt.

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