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Gewalt bei DemosTürkei bestellt Österreichs Botschafter ins Außenministerium

Wegen Veranstaltung "der Terrororganisation PKK und ihrer Unterstützer" in Wien - Sorge wegen Einschreiten der Polizei gegen "türkischstämmige junge Menschen".

© AFP
 

Der türkische Botschafter in Österreich, Ozan Ceyhun, ist wegen der jüngsten, gewaltsamen Auseinandersetzungen bei früheren Demonstrationen kurdischer Aktivisten in Wien in den vergangenen Tagen für Montag ins Außenministerium zum Gespräch "eingeladen" worden. Wie nun bekannt wurde, lädt die Türkei ihrerseits nun den österreichischen Botschafter ins Außenministerium.

Die Türkei übt harsche Kritik daran, dass vier Tage lang die Kurden-Demos in Wien stattfinden und von den österreichischen Behörden zugelassen wurden. Ankara will darüber nun mit der österreichischen Vertretung sprechen. Dazu sei der Botschafter in das Außenamt "eingeladen" worden, hieß es in einer Aussendung vom Montag.

In den vergangenen Tagen war es in Wien-Favoriten wiederholt zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen kurdischen und linken Demonstranten einerseits mit türkisch-ultranationalistischen und rechtsextremen Gegendemonstranten andererseits gekommen. Es gab Verletzte, Festnahmen und Sachschäden. Daher herrschte für die Kundgebung am Samstag erhöhte Aufmerksamkeit bei der Polizei.

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hatte zuvor erklärt, Österreich werde "es nicht zulassen, dass Konflikte von der Türkei nach Österreich hineingetragen und auf unseren Straßen gewaltsam ausgetragen werden." Es sei "wichtig, hier eine "Politik der Nulltoleranz auszuüben". Derart hatte sich davor schon Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) geäußert. Demnach kündigte der Kanzler außerdem verstärkte Polizeikontrollen an "neuralgischen Punkten" in Wien und anderen Städten an.

Zuvor am Samstag hatten FPÖ-Chef Norbert Hofer und der Wiener Landesparteiobmann Freiheitlichen, Dominik Nepp, Nehammer wegen der Ausschreitungen zum Handeln aufgerufen.

Die österreichischen Behörden sollen den Kampf mit der von der EU als Terrororganisation eingestuften PKK ernsthaft führen und nicht das Thema zu einer populistischen Politik nutzen, heißt es in der Aussendung. Im Gespräch mit Botschafter Wimmer sollen die "Sorgen" der türkischen Seite zum Ausdruck gebracht werden.

Kommentare (20)

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limbo17
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Botschafter sofort abziehen!

Und das durch alle EU Staaten!
Das wäre der richtige Weg!

Smitho
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man stelle sich vor...

es passiert was die SPÖ gerne hätte... ein Wahlrecht für Ausländer die in Österreich arbeiten... aber die Wiener werden wieder die Roten wählen bis endlich das durchgesetzt ist und irgendwann dann an der Spitze nur mehr türkische und sonstige Parteien kanditieren !!

PiJo
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Botschafter abziehen

Österreich sollte seinen Botschafter für einige Zeit aus Protest aus der Türkei abziehen. Alles wettert lautstark (speziell der ORF)gegen Trump aber hier hört man nur leisen Protest

fred4711
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es wäre ganz einfach

Demonstrationen bezüglich österr. anliegen erlauben.....
solche für oder gegen ausländische verbieten
die sollen in ihren ländern demonstrieren, dort nützt es ja ev. auch...hier sicher nicht.
übrigens sieht man hier schön , wie sehr sich Österreicher türkischer abstammung als Österreicher fühlen....gibt tollen neuen Hauptbahnhof in wien mit zügen in die schöne heimat

GordonKelz
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EIN AFFRONT OHNEGLEICHEN....

Aber was will man erwarten...? Erdogan sollte besser hinterfragen warum es so vielen Türken im Ausland ( zB.Österreich) besser gefällt als in der Heimat...Platzmangel wird es nicht sein! Er kann seine Schäfchen gerne nach Hause holen, wir sind nicht beleidigt!
Österreich sollte auf das schärfste Protestieren.
Gordon Kelz

shorty
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Schallenberg hat schon protestiert

Die Türken sollen kurdische Demonstranten nicht mehr als Terroristen bezeichnen. Problem gelöst ;-)

Derbini
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Er kann

sie gerne zu sich nach Hause holen, hätten einige sicher nichts dagegen.

moser.otmar
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Erdogans Islamische Terrormiliz "Graue Wölfe"

Seine im Ausland stationierte islamischtische Terrororganisation "Graue Wölfe" ist auch in Österreich sehr stark vertreten! Österreich täte sehr gut daran die Kurden von der Terrorliste zu streichen. Die grauen Wölfe dafür auf diese Liste zu setzen! Den türkischen Verbrechen international nur zuzusehen. Lybien, Irak und die Gewässervor Griechenland von der Türkei anektieren zu lassen. Den Resurcenklau von Erdöl und Erdgas einfach hinzunehmen ist ein Versagen unserer Politik! Sich auf das Nonsens Konstrukt EU auszureden ist mehr als fahrlässig politisch gehandelt! Wenn Erdogan die Migrantenkeule schwingt sollte Österreich mit der Ausweisung aller Türken, nicht kurdischen Türken drohen. Der von den Kurden praktizierte Islam ist viel aufgeklärter als der Türkisch, Saudische! Man denke nur an das Thema Frauen! Andere mörderische überlieferte Traditionen sind bei den Kurden auch weit weniger ausgeprägt!

user10335
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Und nicht vergessen, dass der IS ohne die Kurden wohl noch nicht besiegt wäre!

Dass die Kurden demonstrieren, weil jetzt ihre Wohngebiete von der Türkei bombardiert werden, ist für mich sehr verständlich! Vor allem, weil sie keinerlei Unterstützung vom Westen erhalten. Aber der hat vor rund 100 Jahren auch schon bei Völkermord der Türken an den Armeniern ohne Protest zugeschaut!

Reipsi
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Junge Menschen,

Österreicher die Türken sein wollen , oder Türken die NICHT Österreicher sein wollen. Sie müssen sich halt einmal entscheiden. Wenn ich Österreicher sein will bleib ich in Österreich, wenn ich Türke sein will, geh ich in die . . . . . . .

Nora
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Diktator

Erdogan ist ein Diktator!Dem gehört endlich eine Grenze gesetzt!!

wintis_kleine
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Es gäbe eine ganz einfach Lösung

Alle straffällig gewordenen türkischstämmigen Demonstranten werden des Landes verwiesen - Punkt und Aus und keine Wiedereeinreisemöglichkeit. Die Österreichisch stämmigen Straffälligen werden nach österreichischem Gesetz bestraft. Ist ja nicht möglich, dass man diesem Mopp nicht Herr wird.

user10335
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Kleines Problem: Die meisten türkischstämmigen Krawaller sind Österreicher,

weil sie hier geboren sind und die österreichische Staatsbürgerschaft haben!

moser.otmar
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Mit all ihren Traditionen!

Der gebürtige Österreicher mit Türkischer Abstammung, entsorgte vor kurzem die Leiche seiner Frau im Inn. Die Angehörigen seiner ebenfalls aus der Türkei stammenden Frau schworen die Blutrache. Sollte die Familie des Mörders das Blutgeld nicht aufbringen muss irgendeine Frau oder Mädchen aus der Fam. des Täters umgebracht werden. So lautet ihr Gesetz. Egal, ob in Österreich oder in der Türkei. Die Tradition der Scharia hebt alle Gesetze des Staates auf in dem man lebt. Die an den Freien Staatenbund Österreichs glaubenden Spinner werden gerichtlich verfolgt. Die Scharia anbeter werden gehätschelt und in unserer Zweiklassengesellschaft weit weniger bestraft! Ihr kulureller Hintergrund zwingt sie ja zu so schrecklichen Taten! Anstatt abschreckend vorzugehen Straferleichterung! Wahrscheinlich muss sogar ein Minderjähriger Angehöriger der Opferfam. Den "Ausgleich" begehen. Dem passiert dann fast nichts. Andere Länder andere Sitten? Scharia gläubige haben andere Gesetze! Die meisten sind in Erdogans Ausland Armee integriert ! Bei den grauen Wölfen! Eine Auslandsarmee die unseren Staat sabotiert? Dementsprechend muss mit ihnen auch umgegangen werden!

ordner5
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Hoffnungslos.

Darauf können Sie lange warten, unsere Politiker sind zum Meerrettich reiben.

Smitho
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Hoffnungslos ja, aber warum ??

Würde die Regierung einschreiten, würden sofort die Opsitionsparteien auf die Barrikaden steigen und der Regierung menschenunwürdiges Verhalten vorwerfen.. allen voran die Protagonisten der NEOS und SPÖ !!! Und außerdem gibt es auch genug österr. Bürger die nichts besseres zu tun haben als täglich an Demos teilzunehmen.. ist schon zu deren Beruf geworden !!

Peterkarl Moscher
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Einfache Lösung

Genau soll er heimholen seine Buam wenn es ihnen nicht
passt bei uns , Tschüß und Baba. Beitritt zu EU für 50 Jahre
sperren ! Sollen wir uns weiter alles gefallen lassen, wenn ich
mich in der Türkei so benehme bin ich wahrscheinlich
10 Jahre im Häfen !!!!

jg4186
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Einladung

Gute Gelegenheit, der türkischen Regierung Grundzüge der Demokratie zu erklären, z. B. Versammlungsfreiheit; aber auch den Grundsatz, dass Gewalt abgelehnt wird. Man könnte der türk. Regierung ja gleich die Rechnung für enstandene Kosten übergeben und ankündigen, dass einige gewaltbereite "türkisch-stämmige Jugendliche" bald in die Türkei zurückkehren werden.

Plantago
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Jetzt haben wir das Dilemma.

Lässt man die Kurden demonstrieren, dann sind wir in den Augen der Türken "Terroristenfreunde", verbieten wir den Kurden die Demonstrationen, sind wir in den Augen der Linken "Faschisten".

unterhundert
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Fazit, Plantago,

wir verbieten alle diese politischen Demos. Irgend einen Grund dafür gibt es immer.