Ökonomin kritisiert Öko-Steuerreform"So wird diese Reform kaum etwas steuern"

Interview: Die Ökonomin Sigrid Stagl hält den in der ökosozialen Steuerreform fixierten CO2-Preis für viel zu niedrig. Nicht nachzuschärfen wäre eine „Bankrotterklärung“.

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„Dieses System gehört gestrichen“: Sigrid Stagl über die Pendlerpauschale © kk
 

Die Regierung spricht von der ökosozialen Steuerreform in Superlativen. Zu Recht?
SIGRID STAGL: Wir haben jetzt eine ökosoziale Steuerreform – das ist großartig. Seit 30 Jahren wurde darüber gesprochen, die Rhetorik war immer die gleiche, man konnte schon mitsprechen: Ja, das sollte man tun, die Ökonomen empfehlen das und so weiter. Und dann, bevor es ins Budget aufgenommen worden wäre, hieß es stets: Oje, das wirkt aber regressiv, wenn man nichts dagegen tut. Und anstatt eben etwas dagegen zu tun, hat man jedes Mal alles abgeblasen. Das war ein einziges Trauerspiel. Also: Ja, es gibt die Steuerreform jetzt, das ist gut. Aber das ist schon das Ende der positiven Geschichte.

Kommentare (4)
Patriot
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Und wieder einmal ist es die ÖVP,

die etwas G'scheites verhindert! Man kann es nicht oft genug wiederholen: Wenn ÖVP und FPÖ regieren, geht in Österreich nichts weiter!

SoundofThunder
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🤔

In Wahrheit ist es ein Ökosoziales Belastungspaket. Und die Progression hat den 100er eh gleich aufgefressen. Und wem haben wir es zu verdanken dass es die kalte Progression überhaupt noch gibt?

Balrog206
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Werner

Faymann usw 😛 hat dich einfach zu wenig dagegen gewährt oder im waren andere Mauschelein mit schwarz zufrieden

neuer mann
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die (türkisen!) politikerInnen wissen das alles eh,

und handeln wider ihr besseres wissen ...... und das schon seit jahrzehnten