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Abstimmung: Was meinen Sie? Wissenschaftler fordern sofortige Schulschließungen

Die Schließung der Schulen, die Verdoppelung des Mindestabstands und die Pflicht zu Home-Office, wo immer möglich - diese Maßnahmen seien unabdingbar, andernfalls drohten überlastete Spitäler und Triage.

Reportage Schulalltag mit Corona-Regeln - VS13 Volksschule am Spitalberg - Klagenfurt September 2020
© Markus Traussnig
 

Einen deutlich strengeren Lockdown als derzeit fordert eine Gruppe österreichischer Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen. Sie sprechen sich in einer Aussendung für die sofortige Schließung aller Schulen, die "Pflicht zu Home-Office, wo immer möglich" sowie die Erhöhung des Mindestabstands von einem auf zwei Meter aus, andernfalls würden Österreich überlastete Spitäler und Triage drohen.

"Der 'Lockdown light' setzt, im Gegensatz zum rigorosen Lockdown im Frühjahr, teils auf die falschen Maßnahmen und ist viel zu locker", meinen der Mathematiker Peter Markowich, der Informatiker Georg Gottlob und die beiden Physiker Christoph Nägerl und Erich Gornik, allesamt Träger des Wittgenstein-Preises - der höchste Wissenschaftsförderpreis Österreichs - aus den vergangenen Jahrzehnten, in einer der APA übermittelten Stellungnahme. Sie sehen daher "nach aller wissenschaftlicher Evidenz Österreich seit Wochen ungebremst in die Katastrophe überlasteter Spitäler fahren, wo Ärzte Triage machen und PatientInnen unbehandelt sterben lassen müssen".

Das Gegenargument: Schulschließungen ziehen hohe Kosten nach sich - sowohl individuell, für die Familien, als auch für die Volkswirtschaft. Eine entsprechende Expertise legte am Montag das Wifi vor. "Die mögliche Schließung von Schulen muss man sich sehr gut überlegen", sagt auch IHS-Direktor Martin Kocher. Dies sei mit "sehr hohen Kosten für viele verbunden". Für Wifo-Chef Christoph Badelt sind Schulschließungen "ein ziemlicher Schlag" für Frauen. Die Doppelbelastung aus Kinderbetreuung und Job wirke sich negativ auf die Produktivität aus.

Bildungsminister Heinz Faßmann hatte nicht ausgeschlossen, dass es kommende Woche zu Schulschließungen kommen könnte.

Aktuelle Zahlen in Wien hatten allerdings darauf hingewiesen, dass der Anteil von Kindern am Infektionsgeschehen zuletzt sank.

Infektionsexperten plädieren dafür, Schulen in der Pandemie so lange wie möglich offen zu halten: zu gering sei die Rolle, die Kinder für die Übertragung spielen, zu groß der Schaden, der daraus entstehe.

Schulen ein Treiber

Nach Ansicht der vier Wissenschaftler sind Schulen "einer der Treiber von respiratorischen Viren, das ist eine bewiesene Tatsache. Österreichische Studien, die das Gegenteil beweisen wollen, sind methodisch falsch bzw. überholt". Aussagen wie "Die Schulen sind besonders sichere Orte" seien nicht aufrecht zu erhalten. Sie empfehlen daher, alle Schulen sofort zu schließen und Unterricht wo möglich online abzuhalten. Die Schulen seien nicht die alleinige Ursache der Explosion der Fallzahlen, aber "ganz sicher ein signifikanter Beitrag" und "eine der effektivsten Einzelmaßnahmen überhaupt".

Weiters empfehlen sie, den Mindestabstand von ein auf zwei Meter zu erhöhen. Auch Betriebe sollten sofort herunterfahren, speziell Großraumbüros, und eine "Pflicht zu Home-Office, wo immer möglich" eingeführt werden.

Europa handelt unterschiedlich

Kein einheitliches Vorgehen gibt es derzeit in Europa in der Frage des Offenhaltens bzw. Schließens von Schulen. Die meisten großen Länder haben derzeit noch ihre Schulen grundsätzlich geöffnet, andere Staaten wie Tschechien, Slowenien oder Polen dagegen schlossen sie. Eine dritte Gruppe - darunter auch Österreich - differenziert nach Alter und ordnet Distance Learning für ältere Schüler an.

  • Derzeit grundsätzlich geöffnet halten die Schulen etwa in Deutschland, Frankreich, Spanien, Großbritannien, Schweden, der Schweiz oder den Niederlanden.
  • Umgekehrt haben die tschechischen Schulen seit Mitte Oktober geschlossen.
  • Slowenien und Polen schickten zunächst die älteren Schüler nachhause und ließen nun die jüngeren folgen.
  • In Belgien wurden die Herbstferien bis Ende dieser Woche verlängert - ab nächster Woche soll aber wieder Unterricht stattfinden.
  • Österreich differenziert derzeit nach Altersstufe: So gibt es Distance Learning an den Oberstufenschulen und grundsätzlich Präsenzunterricht an den anderen Schulformen. Ähnlich ist es auch in Italien.
  • In Griechenland und der Slowakei haben derzeit nur die Volksschulen geöffnet.

Abwägung des Schadens

Mit jedem Tag eines "weichen" Lockdowns werde der Schaden für die Wirtschaft und für die Gesellschaft, inklusive der Kinder, größer. "Auch wenn alle großen Nachteile der Schulschließungen berücksichtigt werden, wiegt die Katastrophe der Überlastung der Spitäler schwerer. Alle, die jetzt gegen Schulschließung reden, müssen dazusagen, dass sie damit für Triage spätestens ab 18. November sind", meinen die Wissenschafter.

Welcher Schaden größer ist, und welches Risiko in Kauf genommen werden muss - diese Frage beschäftigt seit Wochen Verantwortungsträger und Politik. Eine Lanze für die Aufrechterhaltung des Schulbetriebs brach Heidi Fuchs, Geschäftsleiterin von SOS-Kinderdorf. Sie warnt vor den massiven Folgen für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen.

„Es ist an der Zeit, dass wir uns mit den jungen Menschen in diesem Land solidarisieren, sie brauchen uns jetzt! Wir alle sind gefordert, durch unser eigenes Verhalten die Situation zu verbessern“, sagt Heidi Fuchs. Angesichts der steigenden Infektionszahlen sei es nur eine Frage der Zeit, bis auch die Pflichtschulen und Kindergärten wieder schließen müssen. „Das gilt es mit aller Kraft zu verhindern! Kinder nehmen massiven Schaden, wenn ihnen das Lernen mit Gleichaltrigen genommen wird. Jedes Kind und jeder Jugendliche hat das Recht auf Bildung! Es liegt in unseren Händen, ihnen dieses Recht weiterhin zu gewähren“, so Fuchs.

"Zukunft unserer Kinder gefährdet"

Es brauche hier auch ein ganz klares Bekenntnis von Bundeskanzler Sebastian Kurz, dass Schulen und Kindergärten nicht nur als Betreuungsstätten für die Kinder von Arbeitskräften dienen, sondern ganz wichtige Orte des sozialen Austauschs und der Bildungsvermittlung sind, die unmittelbar für das erfolgreiche Leben der nächsten Generation verantwortlich sind. "Wer Schulen schließt, riskiert die Zukunft unserer Kinder. Für Schulschließung ist unsere Gesellschaft nicht gerüstet“, so Fuchs.

Gerade für jüngere Kinder sei ein ordentlicher Unterricht über digitale Kanäle kaum machbar. "Sie brauchen die Unterstützung ihrer Eltern, die selbst zwischen Home-Office und Alltagsbewältigung gefordert sind. In manchen Familien fehlt der nötige Platz oder auch das notwendige Wissen und die Fähigkeit, um den Lehrstoff zu vermitteln. Es ist zu befürchten, dass manche Kinder, die schon durch den ersten Lockdown zurückgefallen sind, bei einer weiteren Schulschließung endgültig den Anschluss verlieren."

Kommentare (99+)
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Kirby
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Wen interessiert die Meinung von

Wissenschaftlern, solange eine Rendi-Wagner das Gegenteil verlangt und ihre naiven Mitläufer und Fans das gleiche Krähen...

samro
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meldung

klz 1.10.2020
''Corona in der Schule Derzeit 1218 Schüler und 178 Lehrer positiv''
wieviele sind es jetzt?

ich verstehe die hier schreiben dass sie sich nicht mehr fragen ob sondern wann sie sich anstecken.

duerni
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@samro: Tests sollen Infizierte Personen feststellen, um zu vermeiden, dass ...

durch sie, andere Menschen ebenfalls infiziert werden. Je mehr Infizierte als potentielle Anstecker herumlaufen, desto höher die Wahrscheinlichkeit von Erkrankten (die im KH landen können).
Fehlende Disziplin - zum Beispiel, dumme Demos gegen Lockdown - ist ein maßgeblicher Faktor dafür, dass wir steigende Infektionen haben.
Kommentare, die sich im Nörgeln an Ausdrücken oder/und sich als "Wichtigtuer" austoben, sind verzichtbar.
Kritisieren ist einfach - Vorschläge für Problemlösungen machen, bedarf des Nachdenkens.

samro
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was wollen sie denn?

immer mehr der tests sind positiv.
die quote ist jetzt bei 20%.
man kannnur testen und wichtig ist es in den spitaelern zu testen.

Mein Graz
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@duerni

Ich nehme mal an, dass du mit "Nörgeln an Ausdrücken oder/und sich als "Wichtigtuer"austoben" mich gemeint hast. Du könntest Unsicherheiten dadurch ausräumen, dass du den Mut hast, User direkt zu kritisieren und dich nicht hinter Phrasen versteckst.

Ich habe dir eine Frage gestellt, was ich selbst weder als "nörgeln" noch als "wichtig tun" empfinde.
Ja, ich lege Wert auf richtige Verwendung von Worten.
Vor allem dann, wenn man einem renommierten Institut die Worte im Mund umdreht.

Wenn du das als "nörgeln" oder "wichtig tun" empfindest ist das dein Problem - das sich eigentlich ganz leicht lösen ließe, indem du die Definition zuerst nachschlägst.

07ran
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Schulschließungen

Die Kinder müssen dann von den Großeltern betreut werden, die, wie in meinem Fall auch die Urgroßeltern mitbetreuen. In meinem Bekanntenkreis gibt es Dutzende solcher Beispiele.

Gerade dadurch gefährdet man die Risikogruppen. Nicht falsch verstehen, ich liebe meine Enkelkinder und würde natürlich helfen. Aber ich verstehe die Logik hinter dieser geforderten Maßnahme nicht.

Einerseits monatelang so viel Aufwand, um die ältere Generation zu schützen und dann ist es auf einmal egal, wenn durch diese Maßnahme die Intensivbetten erst recht überfüllt werden.

Nachsatz... Eltern arbeiten in systemrelevanten Berufen und haben Urlaub und Zeitausgleich schon im 1. Lockdown verbraucht.

samro
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dann

soll man wie im freuhjahr betreuen.
das reduziert aber die anzahl der kinder sehr stark.

zappa1
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Wissenschaftler

Heute in der zib1 sagen aerzte
Wiederum, dass Schulkinder wenig
Ansteckend sind und Schulen nicht
Geschlossen werden sollen.
Keine Einigkeit, also was jetzt

Irgendeiner
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Ja,ich frag aber nicht Schulärzte so gut sie im eigenen sein mögen,

ich frag ja auch nicht HTL Absolventen bei der IV nach Quarantänezeiten oder Köstinger, ich frag auch Basti nicht nach dem Verfassungsrecht oder dich nach der Allenschen Regel,wenn ichs wissen will und nicht schon weiß, frag ich Leute die es wissen.

9956ebjo
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Irgendeiner

Dann sag uns wer es weiß? Bitte Namen.

Irgendeiner
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Kommt drauf an welche Frage du stellst,das war der Sinn meiner Aussage,

beim Streuen und viralen Phänomenen bei Kindern, das RKI ,Molekularbiologen wie Wagner,die die die Studie in Princeton verfaßt haben,jedenfalls nicht Studienabbrecher oder Faßmann,der Erfinder der asymptotischen Kranken,der sich da leider selbst beschädigt.Schlicht, erst mußt eine Frage haben was ein Problemverständnis voraussetzt und dann schaust nach wer das gelernt hat und ein unabhängiger Experte,also nicht Dilettant, ist,und dann nimmst mehrere von denen und vergleichst.Außer natürlich,Du bist omnikompetent wie Basti oder mein Mausbärli.

samro
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was heisst wenig ansteckend

bitte?
wenn 20 und mehr kinderzusammenkommen da is nix?
und dann gehen alle heim zu eltern und grosseltern, weil die sollen ja auch weiterhin kinder betreun?
und in den betrieben ist es ein thema wenn 5in einem buero sind?
hier treffen wieviele aufeinander?
fuer mich ist das logisch dass man so das virus verteilt. nur niemand will den aaaarmen eltern ihre kinder heimschicken!

Wuffi12082014
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Kindergärten?

Ich vermisse hier sehr das Thema Kindergarten. Zuerst hieß es, Kibdergärten gingen mit der Ampelschaltung der Bezirke mit. Als diese auf rot geschaltet wurde, wurde der Kindergarten dann doch lieber an die Schulampel angeschlossen. Jetzt wo huer das rot droht, heißt es nun von Seiten der Landespolitik, nein Kindergärten dann doch wieder nicht. Schon spannend, dass es 6jähriges Volksschulkind ansteckender gehandelt wird, als ein 6jähriges Kindergartenkind. Spannende Zeit......

krautundrüben
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Wissenschaftler fordern..

Die Ärzte werden zur Berechnung des exponentiellen Wachstums nicht viel beitragen können. Da braucht es schon Mathematiker. Das wäre das gleiche, wie wenn ich mir vom Statiker das Dach decken lasse und vom Dachdecker die Statik berechnen lasse. Das Ergebnis muss passen.
Aber zu den Schulen: wenn man es schon so genau nimmt: warum müssen die 15-19 Jährigen daheim bleiben, die sicher schon aufgrund ihres Umgangs miteinander mit Abstandsregeln etc. leichter klar kommen als die lauten, schreienden 10-14 Jährigen? Geschuldet ist das alles der Wirtschaft und vor allem den Eltern, die da durchaus gesellschaftlich viel aufs Spiel setzen. Ich unterstelle sogar, dass die Angst vor den psychischen Folgen und dem Lerndefizit nur vorgeschoben ist. Im Sommer wurde jedenfalls noch darum gefeilscht, wie krank ein Kind sein darf, damit es ja noch zur Schule gehen darf. Da war nicht sehr viel zu merken, dass man sich um das Wohl der Kinder so große Sorgen macht! Wenn ich meine 5 Kinder frage, mögen sie natürlich auch gerne in die Schule gehen (oder naja vielleicht nicht alle). Entscheiden tun hoffentlich noch wir im Sinne eines gesellschaftlichen Zusammenhalts!

samro
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vorgeschoben

ich will nur zwei meiner erlebnisse zu dieem thema schildern:
einmal sagte eie mutter so um die 50, also kinder schon gross: wie bei nuns in der firma gejammert wird dass jetzt die kinder immer daheim sind. das hat mich jetzt so genervt dass mir der faden gerissen ist. da habe ich gesagt: kinder brauchen eben zeit und die kann man nicht nur abgeben. kinder sind arbeit.
das hat ganz boese kommentare gegeben dass wohl der staat dafuer zu sorgen hat.
no comment besser....
zweitens: zwei muetter jammernd die armen kinder im lockdown daheim. traumatisiert. abgekapselt. schrecklich horror.
die kinder unter 10 daneben. als die befragt wurden. ja schonbloed, aber gibt ja whatssapp und co um sich zu sehen und zu reden. die lehrer waren sogar samstag sonntag erreichbar.
ja so kann zu infos kommen fuer wen es der horror war! :)

samro
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und nachsatz

als im fruehsommer die schulen oeffnen sollten, in oesterreich gejammer wann denn. sogar von hoechster politikerin wie schlimm das ist im homeoffice mit den kindern.
in daenmark da wollte man die schulen oeffnen und die kinder sollten in die schulen. die eltern hatten angst und demonstrierten weil sie die kinder nicht schicken wollten. gabs solche hier auch?

duerni
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Das Robert Koch Institut ändert seine Teststrategie - folgende Kriterien ...

sind nun ausschlaggebend für einen Corona-Test:
Wahlweise: Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe - Symptome - dem Virus exponiert gewesen zu sein.
Liegt mindestens eins dieser Kriterien vor - testen.
Weiters: Personen, mit Tätigkeit in Pflege, Arztpraxen oder Krankenhaus - Kontakt zu einem nachgewiesen Covid-19-Fall ....
1. Damit ist ein anerkanntes Institut gegen prophylaktische Tests.
2. Ao. Univ.-Prof. Dr. phil. Norbert Nowotny empfiehlt, dass ALLE Erwachsenen eine FFP Maske tragen sollen.
Das - und DISZIPLIN - sollten ausreichen, die Pandemie einzudämmen!
........ alle Zusperr- und Wegsperrmaßnahmen schaden mehr als sie nützen.

Irgendeiner
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Letzteres sagt nicht das RKI und ist völlig falsch,

und drücken tust die Kurve vor allem durch Kontaktverminderung und Schulen sind irgendwie durch zusammenhucken definiert,sogar bei Fischen.

Mein Graz
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@duerni

Ist ein Test eine "prophylaktische" Maßnahme? M.E. bedeutet Prophylaxe doch, einer Erkrankung vorzubeugen. Ein Test beugt doch nicht vor, sondern er stellt etwas fest.

samro
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wievielePROPHYLAKTISCHE TESTS WERDEN BEI UNS GEMACHT?

was haben die tests damit zu tun dass die spitaeler an ihre grenzen stossen?
und:
ja war sie denn die hocgelobte disziplin?
in kroatien?
oder spanien?
in der disco?
beim fussballfestl?

Hintergrund
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Prozentlüge und Teststrategie

Prozentuell ist der Anteil der Kinder gesunken. Zahlenmäßig auf das 2,5 fache gestiegen.
Annahme: Schulkinder sind nicht so infektiös.
Daher werden Mitschüler (und Lehrer) eines covid positiven Kindes als Kontaktperson 2 eingestuft und nicht getestet - symtomlose Kinder werden nicht entdeckt. Es gibt auch kein Kontakt tracing an Schulen. Dadurch bleibt die Zahl infizierte Kinder niedriger als sie eigentlich ist.
Mit der "richtigen" Teststrategie hat man die Annahme bestätigt.
Gleichzeitig wird gemeldet:
.) Nur mehr bei 25% der Infizierten kann festgestellt werden wo/wie sie sich angesteckt haben!
.) Familiencluster sind die Treiber der Infektion.
.) Angekündigte Antigen-Schnelltests in Schulen sollen erst im Dezember eingesetzt werden.
Schulen sollen so lange wie möglich offen bleiben.
Intensivbetten werden knapp und Todeszahlen steigen.

laster
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Schulen schließen ist wohl die aller, aller letzte Option

warum verbietet man die Fußball, oder Eishockey -Spiele nicht? Jeden Tag hört man, dass dies oder jenes Match wegen infizierter Spieler nicht stattfinden kann.

checker43
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Weil

es viel weniger Spieler in den obersten Ligen gibt als Schüler Schülerinnen.

aba
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Frage

Wieso wird hier so ein Forum Physikern, Informatikern etc. geboten?

AAltausseer
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Weil sie rechnen können!

👍

checker43
12
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Weil

die sagen können, wo die aktuelle epidemiologische Entwicklung hinläuft. Ein reiner Mediziner kann das nicht.

 
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