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''Regieren derzeit schwierig''Arbeitsverbot für Gefährdete: Betroffene werden von Krankenkasse direkt kontaktiert

Risikogruppen für eine schwere Covid-19-Erkrankung sollen besser geschützt werden – doch wer zählt da überhaupt dazu und was gilt nun? Die Experten brauchen noch übers Wochenende mit den Details. Die Betroffenen sollen kommende Woche kontaktiert werden.

Rudi Anschober: "Wir machen die Risikogruppen zu einem zentralen Schwerpunkt"
Rudi Anschober: "Wir machen die Risikogruppen zu einem zentralen Schwerpunkt" © APA/HERBERT NEUBAUER
 

Das Regieren sei derzeit nicht einfach, erklärte Gesundheitsminister Rudolf Anschober heute im Ö1-Morgenjournal. In Bezug auf Tests sei auf dem Weltmarkt immer noch eine Mangelsituation gegeben, der Druck sei groß. Was die Risikoangruppen angeht, die besser geschützt werden sollen, diese würden derzeit von den Krankenkassen ausfinding gemacht. Identifiziert werden sollen mögliche Betroffene aufgrund der Medikamentierung. Die Entscheidung treffe dann ein Arzt. Zur Situation in Tirol, wo erst sehr spät auf die Ausbreitung des Coronavirus reagiert wurde, plädierte der Gesundheitsminister für genaue Aufklärung nach Bewältigung der Krise.

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Danke für Ihr Verständnis.

duerni
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Regieren ist derzeit schwierig - aber wir haben leider Parteien ...

….. gewählt und keine Experten. Wer agiert in einer Partei - meist sind es Rechtsanwälte/innen oder kommen aus anderen Berufe - aber in der Regel werden Entscheidungen gemäß Parteiprogramm - selten unter Beiziehung von (tatsächlichen) Fachleuten für eine Problemlösung getroffen.
SO ist regieren IMMER schwierig!
Covid19 ist nicht kompatible mit dem türkisen oder gar dem grünen Programm.
Covid19 war nirgends vorgesehen - also verliert keine Zeit und schaltet endlich ECHTE Experten ein. Diese Experten erarbeiten zwei Problemlösungen - einer mehr rechts- der andere mehr linkslastig. Das Parlament MUSS dann eine der beiden verabschieden - damit es nicht ganz umsonst existiert.

jan31
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Schwangere sofort in den vorzeitigen Mutterschutz

In den USA sind schon zwei Babys an den Folgen von Covid-19 gestorben.
Die Medizin hat keine ganz genauen Daten welche Auswirkungen der Virus auf das Ungeborene hat.
Frauen nur in Kurzarbeit geben wird nicht reichen! Schwer tragen dürfen sie nicht, der Kundenkontakt ist schon untersagt.
Also nicht zögern, das Geld hat der Staat dann auch noch.

tenke
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Wenn auch nur EIN RAUCHER vom Dienst freigestellt wird,

dann löst sich so ziemlich jedes logische Verständnis und verantwortungsbewusstes Verhalten in Luft auch. Oder in Rauch.

Putz24
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Frage an den Gesundheitsminister und wer auch eine Gute Antwort hat!!!

ich bin Unternehmer einer kleinen Handwerksfirma und falle in die Risikogruppe.
Bekomme ich jetzt meinen Gesamten Verdienstentgang ersetzt inkl. alles Kosten die ich in meiner Firma habe??

Das war jetzt sehr Sarkastisch gemeint,
Aber wer bitte soll das alles Zahlen??
Ich höre von der Politik nur mehr das wir diese, diese und diese Gruppe Unterstützen müssen und jeden helfen müssen!!
Ist auch gut so aber mir kommt mittlerweile vor sie wollen unsere Wirtschaft mit aller Gewalt an die Wand fahren und lenken vom eigentlichen schrecklichen Thema bzw. der Situation völlig ab.

!! gsund bleib und den kopf nicht in den sand stecken !!

wir werden auch alle mit weniger Geld um die runden kommen (müssen) und der was es wirklich braucht der soll auch Hilfe bekommen.

ABER wir können nicht allen inkl. auch mir das gleiche Geld geben als würden wir keine Krise haben.

Tennisprinzessin
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Vorgehensweise ??

"Ab kommender Woche werden die Betroffenen mit konkreten Handlungsempfehlungen direkt kontaktiert"...
Frage: Woher bekommen diese Experten die Krankengeschichte der Leute ? Woher wissen sie wer betroffen ist ? Das verstehe ich nicht... ich kann mir nicht vorstellen, dass sich alle freiwillig melden oder das Ärzte Krankenakten hergeben ... Oder stehe ich auf der Leitung ? :-)

Elfi0407
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Arbeitsverbot für Gefährdete

Mich würde mal interessieren was ist mit all jenen Menschen die zuhause einen Elternteil haben mit dem sie zusammen leben, müssen aber auf arbeit gehen, kommen dann tägl nach Hause und gefährden damit wieder ihren Elternteil. Ist der dann auch in dieser Gruppe davon hört man nichts und das werden auch nicht wenige sein. Selbst wenn man sich daran hält das man für sie einkaufen geht etc bleibt das Risiko hoch zu anzustecken.
Was ist also mit all denen, arbeiten danach Eltern pflegen zuhause ...... mal wieder ein Schnellschuss Gesetz wo vieles wieder nicht bedacht sein wird.

romagnolo
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Jetzt wissen wir endlich wofür ELGA gedacht war.

Langsam hab ich Angst, aber nicht vor Corona!!

Vercingetorix1981
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ÖGK...

Das kann m.E. nur über die Krankenkassen bewerkstelligt werden.

rubberduck34
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.

Die diese höchstpersönlichen Informationen garnicht weitergeben dürfen. Aber offensichtlich sind wir schon mit Superspeed richtung autoritärere vollüberwachungsstast ohne Bürgerrechte unterwegs. Kurz redet ja auch schon ständig über Handytracking

blumenfee
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gehöre ich auch zur Risikogruppe?

Ich bin 54, habe seit August 2019 Diabetes Typ 2, nehme Tabletten, bin jedoch von meinem 1. Hba1c-Wert von 13,4 (Erstmanifestation) Ende August 2019 nach nur 4 Monaten auf einen Wert von 5,7 (Wert gesunder Menschen) gekommen u. halte mich auch weiterhin ein. Kann das jemand beantworten?

Anasindahamas
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Nein

Gut eingestellter DM Typ2 - nicht in der Risikogruppe.

blumenfee
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@Anasindahamas

danke für Ihre Antwort!

Pollheim
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Was kommt ...

... dabei raus, wenn ein Kanzler ohne Lösungsvorschläge großspurig etwas verkündet? Richtig, ein noch größeres Chaos. Schon als Kind lernt man, zuerst denken und dann sprechen. Gilt übrigens nicht nur für den BK, sondern für das ganze Team um ihn herum. Gesundheitsminister, Arbeitsministerin......

daisy2003
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Morbus Crohn

Die Menschen mit Morbus Crohn haben auch ein geschwächtes Immunsystem, sind die nicht auch in dieser Risikogruppe?

vwheinzl
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Doch,

steht eh im Artikel, dass Menschen mit chronisch-entzündlichen Erkrankungen dazugehören.

UHBP
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Man kann nur hoffen,

dass all jene, die jetzt zu einer Risikogruppe gehören und deshalb von der Arbeit freigestellt werden, nach der Krise, wenn alles doch nicht so rund läuft, nicht die ersten sind die dann gekündigt werden.

cockpit
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UHBP

was wäre Ihnen lieber?

jetzt freigestellt und dann eventuell arbeitslos?

oder

nicht freigestellt, krank und dann eventuell nicht mehr am Leben?????

petera
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Die meisten der pot. Freigestellten

würden aber nicht sterben, sondern max um die 5%. Für die restlichen 95% wird es hart sein, wenn man dann "gebranntmarkt" ist.

TombergM
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Schwangere

Wie sieht es bei schwangeren Frauen aus?
Im Prinzip gibt es keinerlei Daten und Erfahrungen wie die Auswirkungen von Covid19 auf Frauen ist, die knapp vor einer Infektion schwanger geworden sind.

b0de4d32c228ae12cbe2c84178575c47
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Ich verstehe es auch nicht

Einerseits dürfen Schwangere nicht mehr in Laboren arbeiten weil sie minimal Alkoholdämpfe einatmen könnten, aber die Arbeit während einer Pandemie einer Lungenkrankheit ist kein Problem?

Und auch wenn keine Daten zur Schädigung von Föten durch COVID19 vorliegen, ist es schon bekannt, dass potentielle Parallelinfektionen sehr problematisch sein können. Was wenn sich eine Apothekerin Influenza und COVID19 einfängt? - In Apotheken gehen bekannter Weise ja nur Gesunde

SagServus
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Wie sieht es bei schwangeren Frauen aus?

Gehören nicht zur Risikogruppe.

Das es keine Daten und Erfahrungen gibt ist nicht ganz richtig. Zurzeit ist der Stand, dass eine Infektion der Mutter, im Gegensatz zur Grippe, nicht auf das Kind im Mutterleib übertragen wird.

Infektionen von Neugeborenen erfolgten bis dato direkt nach der Geburt.

Bezüglich Gefährlichkeit für das Neugeborene ist zurzeit der Stand, dass ein gesundes Neugeborenes mit dem Virus ohne große Probleme fertig wird und somit keine Gefahr darstellt. Es kann aber trotzdem andere anstecken.

TombergM
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Schwangere Frauen

Die Frauen bzw. Schwangerscahften, von denen es Daten gibt, waren schon fortgeschritten in ihrer Schwangerschaft, als sie infiziert wurden.

Da diese Mutation des Coronavirus noch recht jung ist gibt es keine Daten von Frauen, die in den ersten Schwangerschaftswochen infiziert wurden.

Deshalb würde ich diese Gruppe als Risikogruppe betrachten.

Batman83
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Immunschwache Kleinkinder

Wie ist es mit dieser Risikogruppe? Ich bin Vater eines krebskranken Kindes und ich persönlich zähle mich dadurch selbst zur Risikogruppe!!
Mein Kind kann sich nicht isolieren oder schützen, für das sind meine Frau und ich zuständig. Aber wie soll ich mich schützen, wenn täglich arbeiten gehen muss.
Ich hoffe, das es bei Erarbeitung dieser Regelung auch an solches Fälle gedacht wird.

Don Papa
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@Batman83

Sie sind eindeutig eine Risikogruppe. Das sagt einem schon der Hausverstand. Ich hoffe das wird von den "Experten" auch so gesehen. Sie könnten ja zu einem Überträger und somit Gefährder für ihr eigenes Kind werden.
Alles Gute für Ihre Familie!

badkitten
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Sie gehören

Eigentlich zur Risiko Gruppe. Das würd mir mein Hausverstand sagen, bitte unbedingt bei einer offiziellen Stelle nachfragen. BH zB.

Alles, alles Gute ihrer Familie und ihrem Kind!

SagServus
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@badkitten und Don Papa

Der Hausverstand zählt hier halt leider nicht sondern nur was im Gesetz oder einer Verordnung steht.

Ein ähnlicher Fall wurde gestern in "Thema" im ORF gezeigt (kann man bereits in der TV-Thek nachsehen).

Krebskrankes Kind mit schwerer Chemo in Behandlung, natürlich dadurch ein sehr schwaches Immunsystem. Somit zählt das Kind zur Risikogruppe.

Vater arbeitet für eine Firma die im Einzelhandel tätig ist und nach wie vor viel persönlichen Kontakt hat auf Grund der Lieferanten.

Da Vater nicht zur Risikogruppe gehört, völlig unabhängig vom Gesundheitszustand des Kindes, muss er arbeiten gehen. Home Office war lt. Bericht glaube ich nicht möglich.

Da der Vater nicht direkt mit den Lieferanten zu tun hat konnte er mit der Geschäftsleitung vereinbaren, dass er ausserhalb der Geschäftszeiten arbeitet wo es keinen Kontakt zu anderen Personen gibt.

Batman83 hat also recht, dass hier auf solche Fälle genauer geschaut werden muss und diese ebenfalls ins Gesetz bzw. in die Verordnung einfließen müssen.

Sonst ist man, wie im ORF Fall, auf den Good Will der Firma angewiesen.

 
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