Ungewöhnliche AktionImpfen zwischen Dino, Hai und Doktorfisch

Naturkunde trifft auf Pandemiebekämpfung: Das Angebot, sich im Salzburger Haus der Natur zwischen Haifisch und Dino impfen zu lassen, ist auf reges Interesse gestoßen. Es ist nicht die einzige ungewöhnliche Corona-Impfaktion in Österreich.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
© Land Salzburg/Neumayr
 

Das Angebot, an diesem Wochenende im Salzburger Haus der Natur zwischen Haifisch und Dino zur Corona-Schutzimpfung zu kommen, ist auf reges Interesse gestoßen. Innerhalb kürzester Zeit waren alle Termine restlos ausgebucht, schon Mitte der Woche war die Aktion auf einen zweiten Tag ausgeweitet worden, berichtet das Land Salzburg am Montag.

Rund 500 Kinder waren angemeldet, auch die Mama oder der Papa konnten sich gemeinsam mit dem Nachwuchs den Corona-Schutz holen. „Einerseits die Möglichkeit, die Kinder unkompliziert impfen zu lassen, und andererseits der Schauplatz Haus der Natur, mit dem wir schon von früher angenehme Erinnerungen verbinden“, erklärt Volker Gärtner aus Wals, warum er mit seiner Familie in das beliebte Naturkundemuseum gekommen ist. „Das war cool, weil ich noch nie Clownfische gesehen habe“, ist seine achtjährige Tochter Anna begeistert vom Ambiente dieser ungewöhnlichen Impfstraße.

"Beitrag, um Pandemie loszuwerden"

Museumsdirektor Norbert Winding war sofort von der Idee der Aktion begeistert und stellt sein Haus exklusiv zur Verfügung: „Wir halten das für richtig und wichtig. Die Kinder und auch die gesamte Familie kommen gerne zu uns. Auch wir wollen beitragen, dass die Impfquote nach oben geht und wir diese Pandemie endlich loswerden“, so Winding.
 
Für alle Kinder von 5 bis 11 Jahren ist weiter eine eigene Impfstraße im Salzburger Marionettentheater in Betrieb.

Nicht die erste ungewöhnliche Impfaktion

Das Land Salzburg war aber schon zuvor kreativ, was das Auswählen von ungewöhnlichen Impforten angeht. So wurde am Salzburger Flughafen in einer Hercules-Bundesheermaschine geimpft, was ebenfalls auf großes Interesse bei der Bevölkerung stieß.
 
Und auch die anderen Bundesländer zeigten Phantasie: Am Wiener Flughafen wurde eine Boeing 777 zur "Impfstraße", am Nationalfeiertag wurde die Wiener Hofburg zur "Impfburg" und im Sommer war ein Impfboot auf der Donau unterwegs.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung!