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VGT: "Horrende Zustände"Tierschützer besetzen Schweinemastbetrieb nahe St. Pölten

Tierschützer haben am Dienstag einen Mastbetrieb im Bezirk St. Pölten-Land besetzt.

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Tierschützer im Bezirk St. Pölten
Tierschützer im Bezirk St. Pölten © APA/VGT.AT
 

Gefordert wurde ein Verbot der Schweinehaltung auf Vollspaltenboden, verpflichtende Stroheinstreu und mindestens doppelt so viel Platz für die Tiere, teilte der Verein gegen Tierfabriken (VGT) mit. Die Aktivisten brachten Transparente mit "Stroh statt Beton" auf dem Gebäude an. Der VGT ortet aufgrund von Innenaufnahmen "horrende Zustände" in dem Betrieb nahe St. Pölten.

Tierschützer kletterten in der Früh auf das Dach des Betriebs, um Banner zu befestigen. "Die Tiere haben große, blutende Wunden, abgebissene Ohren und Schwänze. Zusätzlich ist alles mit Kot verklebt, die armen Schweine vollkommen verdreckt. Mit ihren blutenden Wunden müssen die Tiere unversorgt im Dreck liegen", teilte der VGT mit, der von Tierquälerei sprach.

Tierschützerin attackiert

Die Polizei war mit zwei Streifen vor Ort, die Situation wurde vonseiten der Exekutive als ruhig beschrieben. Die Bezirkshauptmannschaft wurde über die Aktion in Kenntnis gesetzt, hieß es. Laut VGT soll vor Ankunft der Polizei ein Landwirt mit dem Auto stehengeblieben sein, eine Tierschützerin attackiert und einer Frau auf den Kopf geschlagen haben. VGT-Obmann Martin Balluch verwies auf ein Video der Geschehnisse und kündigte diesbezüglich eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft an.

Besetzung beendet

Beendet wurde die Besetzung, nachdem der Amtstierarzt der Bezirkshauptmannschaft im Beisein einer Beamtin der Landes-Veterinärbehörde mit Überprüfungen gestartet hatte. "Kaum hatte die Kontrolle begonnen", sei der Rückzug erfolgt, hielt der VGT in einer Aussendung fest.

Kommentare (8)
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Salma
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Oh nein

Bitte die Frau köstinger ist auf einer total falschen Position. Bitte täuscht die liebe Frau gegen eine tierliebende Person aus. Das kam. Doch nicht so weiter gehen. Und den Hof sofort sperren, der Mann ist doch krank 🙉🙉🙉🙉 die armen armen Tiere 😢😢😢😢 ich bin total fertig und danke an vgt 🙏🙏🙏🙏 danke danke danke für Euro tolle arbeit

Peterkarl Moscher
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Behörden aktiv werden !

Richtig, aber jeder schaut zu, jeder will billiges Fleisch zum Null Tarif und keiner tut was.
Unsere Behörden schlafen und schauen zu und tun Bleistiftspitzen !
Billa und Spar kauft dann billig diesen Schrott ein und verkauft es als Qualitätsprodukt!!!

Civium
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Frau Köstinger bitte

nachschauen!,,

Tierschützer
sind wahrscheinlich nicht schuld dass Schweine so leben müssen.

Flogerl
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Aha ...

So schauen sie also aus, die heimischen Biobetriebe, wo die Tiere zu Tode gestreichelt werden, Ja sowas aber auch.

Salma
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Oh nein

Das ist ja alles total schrecklich 🙉🙉🙉🙉 wir kann der Bauer ein normales Leben führen und seine Tiere vegetieren in dem Stall einfach dahin 😩😩😩😩 sperrt den Stall sofort zu. Diese Menschen sind unveränderbar!!!!!!

Patriot
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Der VGT, wichtiger denn je!

.

Dachsi
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Nein

Nicht der VGT als private, willkürliche Organisation wird gebraucht, sondern klare Verpflichtungen für eine öffentliche, die Erwartungen der Bevölkerung umsetzende Behörde mit angemessenen gesetzlichen Befugnissen und Sanktionsmöglichkeiten!

Und dafür sind unsere Gesetzgebung und damit moralisch die von uns gewählten Volksvertreter verantwortlich.

Politisch_Unkorrekter
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Seltsamerweise

muss regelmäßig der VgT die Amtstierärzteschaft darauf hinweisen, in welchen Ställen das Tierleid groß ist.