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Nur 60 Prozent bereit Gastro-Registrierungspflicht: Viele Gäste in Wien verweigern

Fachgruppenobmann: Laut "Blitzumfrage" nur 60 Prozent bereit - Teils "wildeste" Diskussionen - Appell an Kundschaft: "Bitte beruhigt's Euch!" - Dobcak hofft auf schnelle Gewöhnungsphase.

Die seit heute, Montag, gültige Registrierungspflicht für Lokalgäste in Wien dürfte offenbar nicht reibungslos anlaufen © AFP
 

Die seit heute, Montag, gültige Registrierungspflicht für Lokalgäste in Wien dürfte offenbar nicht reibungslos anlaufen. Der Gastronomie-Fachgruppenobmann in der Wiener Wirtschaftskammer, Peter Dobcak, berichtete im APA-Gespräch am Vormittag von einer ersten "Blitzumfrage", wonach nur 60 Prozent der Besucher sagten, sich eintragen zu wollen. Dobcak befürchtet folglich Umsatzrückgänge und appellierte hörbar verärgert an die restlichen 40 Prozent: "Bitte beruhigt's Euch!"

Wirte hätten ihm in ersten Rückmeldungen zum Teil von "wildesten" Diskussionen mit Gästen berichtet, die ihre Daten nicht bekanntgeben wollten. "Die Leute sollen bitte runterkommen", plädierte Dobcak für mehr Unaufgeregtheit seitens der Kundschaft. Was sei denn schon dabei, wenn man Name, E-Mail-Adresse und Telefonnummer bekannt gebe. "Das wird vier Wochen aufgehoben und dann weggeschmissen", erklärte der Wirtschaftskämmerer: "Was soll der Wirt denn sonst damit machen?"

"Wird sich mehr und mehr einspielen"

Viele Menschen würden ihre Daten ja auch freiwillig und bedenkenlos für die Nutzung sozialer Medien oder Kundenkarten von Handelsketten hergeben. Der jetzige "Anfangshype der Ablehnung" sei wohl auf das "kleine Revoluzzerherz des Wieners" zurückzuführen. Insofern hofft Dobcak auf eine schnelle Gewöhnungsphase: "Ich gehe schon davon aus, dass sich das nach ein paar Tagen mehr und mehr einspielen wird."

Dobcak bekräftigte, dass ihm die Registrierungspflicht - sie soll den Behörden bei einem Infektionsfall die Kontaktrückverfolgung erleichtern - deutlich lieber sei als eine Vorverlegung der Sperrstunde auf 22.00 Uhr, wie sie vor allem in den westlichen Bundesländern umgesetzt wird. Die Stadtregierung ließ er in Sachen Kritik trotzdem nicht zur Gänze außen vor. Denn die am Freitag veröffentlichte Verordnung sei in einigen Punkten unklar - etwa, ob die Regierungspflicht auch für Gastgärten oder Würstelstände gelte.

Im Büro von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) erklärte man auf APA-Nachfrage, dass Gastgärten von der Pflicht umfasst seien. Für Imbissstände gelte sie hingegen nicht, da diese in den ausgenommenen Take-away-Bereich fallen.

Die Registrierungspflicht in der Bundeshauptstadt gilt vorerst bis Ende des Jahres. Wirten, die sich weigern, die Regelung umzusetzen, droht eine Geldstrafe. Der Datenschutz soll laut Rathaus gewährleistet werden. Die Behörde darf nur bei einem Infektionsfall in die Formulare Einsicht nehmen.

Kommentare (36)
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DEY7PBWW0INX2JZM
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@HansWurst

ich trag als Menschen keinen Mund Nasen Schutz, weil ich keinen Mund Nasen Schutz brauche und akzeptiere! Verstanden?

DannyHanny
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Sehr rücksichtsvoll

Ihren Mitmenschen gegenüber, wenn Sie zu Hause bleiben!Und gleichzeitig beantwortet ihr Posting, die Frage wie es einen nicht "verordneten Knockdown"geben kann!
So wenige Worte, so viel Aussage.....ich bin beeindruckt!

DEY7PBWW0INX2JZM
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@Danny

sehen Sie! Sie sind auch einer von denen, die jetzt meinen, die Maske schützt Dich und mich und der Coroni muss verfolgt werden. Sie sind der Regierungspanikmache aufgesessen. Faktisch wird sich das Durchziehen des Virus nicht verhindern lassen, wenn man nciht gleichzeitig die Wirtschaft zerstört und die Menschen krank macht.

DannyHanny
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Und ich weiß nicht welcher

Quelle Sie vertrauen?
Aber die Vehemenz mit der Sie Ihre Theorien verfolgen ist beeindruckend!
Ebenso wie das Wort Panik anscheinend zu Ihren Lieblingswörtern zählt!
Auch wenn man unzählige Male eine herbei schreiben will, ich seh weit und breit keine....Nur besorgte Menschen, oder zu unbesorgte ( die werden es auf eine härtere Tour lernen)!

DEY7PBWW0INX2JZM
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@Danny

warum sollte man seine Überzeugungen aus Fakten nicht vertreten?
Panik wurde von der Regierung gesät vor einem Killervirus, an das nun die "besorgten" glauben. Wenn es zwei Fälle mehr gibt, kann die Regierung den Panikdruck wieder erhöhen und die Menschen lassen sich einsperren, Masken aufzwingen, nehmen alles in Kauf um nur ja vor dem bösen Killervirus von der Regierung geschützt zu sein. Wie in der Welle merken sie es nicht mal mehr.

Pelikan22
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Du führst einen Glaubenskrieg!

Und nachdem diese Regierung andere Vorstellungen vom Gemeinleben hat, wird dir wohl nichts übrigbleiben als deine Sachen zu packen und auszuwandern. Also auf nach Spanien oder aber in die Slowakei oder nach Tschechien. Ob du aber dort ohne Maske willkommen bist, ist fraglich!

Pelikan22
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Du muaßt ja net ins Beisl geh'n!

Bleib draußen und trink dei Bier daham!

DEY7PBWW0INX2JZM
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@Pelikan22

ich gehe sowieso nirgendwohin mit Maske. Ob das der Wirtschaft gut tut?

lieschenmueller
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Haben'S ein Dienstmädchen

oder die Ehefrau zum Einkaufen?

DEY7PBWW0INX2JZM
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@lieschen

bei uns wird seit März alles nur mehr geliefert. Nur im Juni waren wir einmal kurz in einem Geschäft, wo der der Maulkorbzwang weg war.

Kein Euro geht in Maskenzwangsgeschäfte.

DEY7PBWW0INX2JZM
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@lieschen

bei uns wird seit März alles nur mehr geliefert. Nur im Juni waren wir einmal kurz in einem Geschäft, wo der der Maulkorbzwang weg war.

Kein Euro geht in Maskenzwangsgeschäfte.

Kommentare 26-36 von 36