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DopingProzess gegen ehemaligen Langläufer Max Hauke

Er soll Blutdoping betrieben und dadurch Preisgeld und Sponsoring von über 50.000 Euro erlangt haben.

Max Hauke
© APA/BARBARA GINDL
 

Der ehemalige Skilangläufer Max Hauke muss sich am kommenden Mittwoch am Landesgericht Innsbruck wegen des Verbrechens des gewerbsmäßigen schweren Sportbetrugs verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 27-Jährigen vor, seit der Saison 2015/16 die Anti-Doping-Regeln verletzt zu haben. Er soll Blutdoping betrieben und dadurch Preisgeld und Sponsoring von über 50.000 Euro erlangt haben.

Hauke war den Behörden im Zuge der sogenannten Operation Aderlass bei der Nordischen Ski-WM in Seefeld ins Netz gegangenen. Der Steirer war während der WM auf frischer Tat bei der Rückführung von Blut ertappt worden.

Hauke soll sich vom deutschen Sportmediziner Mark S. und dessen Helfern beim Eigenblutdoping betreuen haben lassen und darüber hinaus Wachstumshormon zu sich genommen haben. Ihm drohen bei einer Verurteilung sechs Monate bis fünf Jahre Haft.

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