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Mieterschutz in der CoronakriseWas zahlungsschwachen Mietern jetzt zu raten ist

Die Coronakrise entzieht immer mehr Menschen ihre wirtschaftliche Lebensgrundlage, rechtzeitige Mietenzahlen werden vielerort zum Problem. Ein neuer Gesetzesentwurf erweitert den Mieterschutz für alle, die coronabedingt in Zahlungsverzug kommen. Ein Überblick über die aktuelle Situation.

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„Nichtzahlung der Miete wegen der Coronakrise ist kein Kündigungsgrund“, verspricht die Regierung aktuell. Mieter sollen die Möglichkeit bekommen, die Mieten für die Monate April bis Juni bis Ende Dezember 2020 zu stunden. Die Juristin Barbara Walzl-Sirk vom Mieterschutzverband Steiermark sagt dazu: „Wir begrüßen diesen Schritt, halten aber fest, dass der Leistungszeitraum bis Ende 2020 unserer Meinung nach zu kurz ist, da derzeit noch nicht absehbar ist, dass mit Juli der gewohnte Lauf wieder stattfinden kann.“ Auch könne man derzeit noch nicht abschätzen, ob die betroffenen Mieter dann finanziell wieder so gestellt sein werden, neben der vollen Miete auch noch die Ratenzahlungen bis Ende 2020 leisten zu können. „Eine Leistungszeitraum bis Ende 2022 wäre auf jeden Fall ins Auge zu fassen. In Deutschland wurde die Frist zur Stundung bis Ende Juni 2022 festgelegt.“

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vetdoc
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Falscher Schutz

Wenn ein Mieter jetzt nicht zahlen kann wird er nach einigen Monaten Aufschub die immer größere Rechnung erst recht nicht stemmen können. Das ist ja ein Aufruf zur Anarchie. Besser wäre es dem Mieter einen Überbrückungskredit zu genehmigen.

walter1955
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der böse vermieter

braucht ja nur die steuern,müllabfuhr,wasser,strom,heizung ect.bezahlen