Impfmythen erklärtIst die Impfung nicht wirkungslos, wenn man sich dennoch infizieren kann?

Impfdurchbrüche sind normal und waren erwartbar, sie machen die Impfung nicht wirkungslos. Und es besteht ein Unterschied zwischen geimpft und getestet.

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Impfung, Infizieren
Impfdurchbrüche machen die Impfung nicht obsolet. © (c) fotogestoeber - stock.adobe.com
 

FPÖ-Obmann Herbert Kickl hat dieses Argument im Sommergespräch vorgetragen: Die Impfstoffhersteller hätten versprochen, die neuen Vakzine würden vor Übertragung schützen. Doch das ist faktisch falsch. Die Impfungen, egal ob auf mRNA- oder Vektor-Basis, wurden mit dem Ziel entwickelt, Todesfälle und schwere Erkrankungen zu verhindern. Das tun sie zu einem hohen Prozentsatz auch, das ist belegt. Denn es sind die Hospitalisierungen, die massiven Druck auf die Gesundheitssysteme ausüben würden, und diese gilt es zu vermeiden. 

Kommentare (2)
Jondrick
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Prinzipiell:

Impfungen schützen nie vor Infektionen denn das wäre unmöglich.
Impfungen trainieren das Körper-eigene Immunsystem um den Ausbruch der Krankheit in Zukunft zu vermeiden oder zu lindern.
Das bedeutet: Auch doppelt geimpfte Menschen infizieren sich mit SARS-CoV-2 aber die Krankheit, Covid-19, wird vom trainierten Immunsystem meist am ausbrechen gehindert.

Stony8762
6
4
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Das ist die gleich unsinnige Frage wie 'Ist der Gurt beim Autofahren nicht wirkungslos, wenn ich trotzdem von einem LKW niedergefshren werden kann?'