Das Ei ist nicht nur zu Ostern in aller Munde. Ob als weichgekochte Variante am Frühstückstisch, als pikantes Omelette beim schnellen Abendessen, als Backzutat im nachmittäglichen Kuchen, Eier stehen regelmäßig am Speiseplan. Gleichzeitig hatte das Ei lange Zeit ein Imageproblem, war es doch als echte Cholesterinbombe verschrien. Dieser schlechte Ruf bröckelt schon seit Jahren, da sich gezeigt hat, dass das Ei viel mehr eine hochwertige Nährstoffbombe mit vielen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen ist. Und mittlerweile geht die Medizin noch einen Schritt weiter: „Medizinische Fachgesellschaften gehen mittlerweile davon ab, eine Höchstgrenze speziell für den Eikonsum vorzugeben“, erklärt Sandra Holasek, Ernährungsexpertin an der Med Uni Graz. So habe die amerikanische Herzgesellschaft verlautbart, dass die Gesamtheit der Ernährung eines Menschen das Entscheidende sei – ist diese gesund und ausgewogen, brauche es keine Richtlinie für den Eikonsum.
Gute Frage
Gesund essen: Wie viele Eier sind eigentlich zu viele?
Die Frage zur Karwoche: Wie viele Eier kann man bedenkenlos essen, was ist dran am schlechten Ruf des Eis? Die Antworten der Ernährungsexpertin.
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