Die Art und Weise, wie König Charles erst mit seiner bevorstehenden Prostata-Operation und dann mit seiner Krebsdiagnose an die Öffentlichkeit gegangen ist, ist für das britische Königshaus ungewöhnlich. Doch der König ließ mitteilen, dass er hoffe, seine Offenheit würde auch andere Männer dazu ermutigen, sich untersuchen zu lassen. „Prostata bzw. Themen, die mit dem Genitalbereich zu tun haben, sind anscheinend bei manchen immer noch ein Tabu, auch ein gewisses Schamgefühl dürfte eine Rolle spielen“, sagt Urologin Marianne Leitsmann (Med Uni Graz).