Im Mietshaus herrscht ordentlich Trubel: Kinder stürmen durch die Gänge, studentische Wohngemeinschaften lassen die Sau raus, rüstige Pensionistinnen und Pensionisten meckern, was das Zeug hält. Wie eine solche Villa Kunterbunt zum Nährboden für Zusammenhalt reifen kann, veranschaulicht der Kärntner Regisseur und Drehbuchautor Rupert Henning („Wie ich lernte bei mir selbst Kind zu sein“) in seiner neuen Regiearbeit picksüß und doch unwiderstehlich. Die ORF-Produktion „Tiefwassertaucher unterm Dach“, die im Rahmen der Diagonale uraufgeführt wurde, versucht, gesellschaftlicher Spaltung mit wohltuender Friedensutopie entgegenzutreten.