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Pop in der Steiermark 1900 bis 2000Mit Swing in die Freiheit

Von der Stadt der Volkserhebung zur Jazzhauptstadt: der erstaunliche Wandel von Graz nach dem Krieg.

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Ganz früher Jazz nach dem Krieg: Die Music Makers im Hotel Steirerhof, 1946. Die Besetzung von links Anton Blümel, Sepp Gartler, Gustav, Gutsohn, Karl Christoph, Kurt Spazierer © Multimediale Sammlungen/UMJ
 

Aus dem Trümmerfeld, in den der Nationalsozialismus auch den Kulturbereich verwandelt hatte, entstand in der Steiermark recht schnell ein Interesse an bisher verbotener Musik. Beflügelt wurde dieses von der britischen Besatzung, die das geistig-moralische Vakuum der Zeit zu füllen trachtete. Auch mit der Anbindung an die Kultur des Westens. Der Jazz wurde nicht nur für die britischen Befreier gespielt. Eine zentrale Rolle spielte die „Sendergruppe Alpenland“, über die diese neue Musik ins Bewusstsein der Steirer gebracht wurde.

Vor 1945 war es ein Verbrechen gewesen, Jazz zu hören.

Nazipropaganda gegen Jazz Foto © Steiermärkisches Landesarchiv

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