Die gemeinnützige Rechercheplattform "Dossier" widmet sich in ihrer aktuellen Ausgabe dem gesamten Imperium von Red Bull. Detailreich werden die für den Gesamterfolg maßgeblichen Teilaspekte ausgerollt: Von der erstaunlich wenig bekannten Biografie von Dietrich Markwart Eberhart Mateschitz (der Geburtsname), zum Dosen-Produkt, seiner hoch erfolgreichen Expansion, dem einmaligen Sport-Sponsoring, Zweifel am gesundheitlichen Wert von Energydrinks, dem harten Umgang in rechtlichen Fragen, den erfolgreichen Sportablegern bis zum Medienimperium Red Bull Media House. Das "Milliardenhobby" von Mateschitz reicht von ServusTV bis zu diversen Magazinen und Vermarktungsplattformen. Während sich die Red Bull- beziehungsweise Servus-Medienschiene in den letzten Jahren erfolgreich entwickelte, ist das Bild, das die "Dossier"-Recherchen ergeben, wenig schmeichelhaft für den Konzern und seinen Mitbegründer.
Dossier-Recherchen
Warum sich Mateschitz sein millionenschweres Medienimperium leistet
Das Rechercheprojekt "Dossier" hat sich Red Bull vorgenommen. Das Kapitel zum Medienimperium ist für den Milliardär Didi Mateschitz wenig schmeichelhaft. Ein Ex-Redakteur erklärt: "Mateschitz hat kein Interesse am Journalismus". Er wolle bloß "seine Wahrheit" verbreiten.
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