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Neu im KinoWelche Filme Sie nicht versäumen sollten

Von "Nomadland" "Woman": Auch die zweite Woche nach dem Comeback der Kinos bleibt hochwertig. Welche Filme neu anlaufen.

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Die Rolle ihres Lebens: Frances McDormand als Fern © AP
 

Nomadland

Bewertung: *****

Ein Roadtrip als kraftvoller Abgesang auf Amerika. Chloé Zhaos dritter Spielfilm räumte bei den heurigen Oscars Goldbuben in drei wichtigen Kategorien ab: der Königsklasse bester Film, beste Regie (als zweite Frau überhaupt) und beste Hauptdarstellerin für Frances McDormand. Wunderschön und wuchtig fotografiert erzählt Zhao mit vielen Laiendarsteller*innen in den Nebenrollen von einer Frau, die sich nach dem Jobverlust nach der Wirtschaftskrise in spätem Alter emanzipiert, in ihrem Van in ein neues Leben aufbricht und unterwegs auf viele Wirtschaftsnomaden trifft. Für McDormand ist die Figur die Rolle ihres Lebens. Und Zhao verdeutlicht, warum sie eine der interessantesten Filmemacherinnen der Gegenwart ist. Ein Pflichttermin für alle Cineastinnen und Cineasten. Die ganze Kritik lesen Sie hier.

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Woman

Bewertung: ***

2000 Frauen, 50 Länder, eine Stimme. Das sind die Koordinaten, mit denen Yann Arthus-Bertrand und Anastasia Mikova die globale Situation von Frauen vermessen. In berührenden Kurzporträts erzählen Frauen über Mutterschaft, Bildung, Ehe, häusliche Gewalt und finanzielle Abhängigkeit. So bunt wie die Themen sind auch die Protagonistinnen: Staatschefinnen, Bäuerinnen und Schönheitsköniginnen – sie alle plaudern aus dem Nähkästchen. Trotz des erratischen Erzählstils ist den Filmemachern eine sehenswerte Doku gelungen, die beweist, dass Frauen kein „schwächeres Geschlecht“ sind.

Miss Marx

Bewertung: ***

Punk ist die perfekte Musik für Eleanor Marx. Sie wird darin nicht über den berühmten Vater definiert. Sein Tod ist lediglich eine Klammer für das Leben der Revolutionärin. Sie kämpft mit viel Energie gegen Kinderarbeit und für Frauenrechte. Das textlastige Biopic von Susanna Nicchiarelli erzählt vor allem von ihren privaten Männerproblemen mit dem drogenabhängigen Schriftsteller Edward Aveling. Die großartige Hauptdarstellerin Romola Garai ist trotz der stickig-opulenten Kostüme charismatisch in der Rolle der widersprüchlich-revolutionären Marx. Eine Filmrevolution ist „Miss Marx“ aber nicht.

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