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Arbeitswelt der MillennialsZwischen Bildschirm und Yogamatte

Die Salzburgerin Katharina Job ist bewusst nur mehr in Teilzeit als Grafikerin angestellt. Nebenbei arbeitet sie selbständig, unter anderem als Yoga-Lehrerin. Ihr geht es dabei um Freiheit, Kreativität und Selbstbestimmung.

© VectorMine - stock.adobe.com
 

Als gelernte Grafikerin war die Salzburgerin Katharina Job fast zehn Jahre lang Vollzeit in einem Angestelltenverhältnis. Nebenbei hatte sie mehrere Kreativprojekte am Laufen. „Aber ich war damals beruflich sehr gefordert und hatte irgendwann keinen Kopf mehr für meine persönlichen Projekte, ich war kreativ ausgelaugt“, erzählt sie. Ihr soziales Leben blieb auf der Strecke. „Und wenn ich dann doch einmal gar nichts gemacht habe, dann hatte ich das Gefühl, faul zu sein. Das wollte ich so nicht mehr.“ Deshalb setzte sich die 31-Jährige selbst einen Stopp.

Katharina Job Foto © (c) Lisa Jungmann
2016 nahm sie sich ein halbes Jahr Auszeit, fünf Monate davon reiste sie durch Südostasien. Nach einer beruflichen Zwischenstation ist sie heute wieder bei ihrer alten Firma tätig. Allerdings nur im Ausmaß von 20 Stunden. Darüber hinaus arbeitet sie selbständig als Grafikerin und unterrichtet Yoga. Im Vorjahr hat sie zusätzlich gemeinsam mit einer Partnerin die ME:treat Guides aufgezogen. Das sind digitale Anleitungen, um sich daheim oder unterwegs selbst bewusste Auszeiten zu gestalten. „Insgesamt arbeite ich sicher nicht weniger als zuvor in meiner Vollzeitanstellung, aber ich bin viel produktiver“, sagt sie. 20 Stunden pro Woche als Angestellte im Büro zu verbringen, gebe ihr nicht nur finanzielle Sicherheit, auch die Arbeit im Team mache ihr Spaß.

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