Großer Auftritt für Prinz CharlesGastgeber des Klimagipfels: In dieser Rolle ist der Öko-Prinz in seinem Element

Einen besseren Anlass, um ins Rampenlicht zu treten, hätte er sich kaum wünschen können: Prinz Charles kämpfte schon für Umwelt- und Klimaschutz, als das Thema noch keinen interessierte. Am Sonntag eröffnet er den Klimagipfel in Glasgow. Die erkrankte Queen wirbt von zu Hause für mehr Taten.

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Prinz Charles © AFP
 

Die Untertanen haben in den vergangenen Jahren schon häufiger einen Vorgeschmack auf ihre Zukunft unter König Charles erhalten. Zum Auftakt der Weltklimakonferenz COP26 übernimmt der am längsten wartende Thronfolger Großbritanniens nun auch im Scheinwerferlicht der Weltöffentlichkeit die Aufgaben des Staatsoberhauptes; seine „erschöpfte“ Mutter Elizabeth II, 95, musste ihre Teilnahme an diversen Empfängen und Galadiners in Glasgow diese Woche absagen. Unverkennbar rückt die Wachablösung im britischen Königshaus näher.

Kommentare (2)
zweigerl
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Tiefreligiös?

Auch was Neues: Der "tiefreligiöse" Kronprinz Charles. Dessen Spiritualität galt dem Erhalt der Natur und nicht einem gottesfürchtigen Monarchentum. Jedenfalls soweit ich, gleicher Geburtsjahrgang wie Charles, das mitverfolgen konnte. Die Kirche übt sich, gerade was den Naturschutz betrifft, in einem ziemlich scheinheiligen Opportunismus, indem sie gerade noch auf den Zug aufgesprungen ist. Vorher war ihr der Oikos kein Thema ("Macht euch die Erde untertan!").

stadtkater
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Ich hoffe,

dass alle 25.000 Teilnehmer der Konferenz, alle Aktivisten und alle Medienleute wohl klimaneutral anreisen werden.

Alle Ziele sollten für 2060 vereinbart werden und für die Mittel dafür treffen wir uns ab nächstes Jahr wieder. Bei Zielverfehlungen sollten unbedingt scharfe Rügen angedroht werden.