Prolactal will „Innovationspartner für gesündere Ernährung“ werden
Prolactal hat mit der Milchstraße 1 eine eigene Adresse in Hartberg bekommen. Zusammen mit einem Innovation-Center denkt man die Unternehmensgeschichte neu.
Ein Ufo schwebt über den Silos der Prolactal, lila Tentakeln schlängeln sich aus den Fenstern der Gebäude und die Adresse heißt nicht mehr Ferdinand-Leihs-Straße 40, sondern Milchstraße 1: Das Hartberger Unternehmen hat in den vergangenen Monaten vieles neu gedacht: „Wir wollten bewusst die Grenzen klassischer B2B-Kommunikation verlassen. Denn Wissenschaft und Ernährung können nicht nur informieren, sondern auch Neugier wecken“, erklärt Domiziana Salvemini, Marketing- und Kommunikationsmanagerin des Milchproduktanbieters. Das Unternehmen befinde sich derzeit mitten in einem Transformationsprozess, bei dem man nicht nur den Markenauftritt straffen will.
So erklärt Eduard Croitoru, CEO von Prolactal, dass man sich „vom klassischen Ingredients-Lieferanten zu einem Innovationspartner für eine gesündere Ernährung“ weiterentwickeln will. Im Mai dieses Jahres ließ man bereits mit Millionen-Investitionen in eine neue Absackanlage für Ziegenmilchpulver aufhorchen. Nun folgt die Idee, ein ganzes Universum für die „Zukunft der Milchernährung“ sein zu wollen, mit passender Geschichte vom „PROverse“.

Innovation-Center: Gemeinsam mit Kunden Ernährung erforschen
Mit den drei Säulen der Babyernährung, Sportlerernährung und der Ernährung im Alter werden in den kommenden Jahren weiterhin täglich mehrere Millionen Liter Bio-Milch zu Proteinen, Laktose und Pulverprodukten verarbeitet. In der Milchstraße 1 gibt es dafür nun auch das Entwicklungszentrum „PROnova“, ausgestattet mit einer modernen Experimentierküche.

Hier sollen Wissenschaft und Kreativität ineinanderfließen. Die Idee: Aus Prolactal-Zutaten Neues entstehen lassen – nicht nur mit dem hauseigenen Forschungsteam, sondern auch in Zusammenarbeit mit Kunden. So will man Prototypen der Ernährung entwickeln, neue Anwendungsmöglichkeiten testen, bestehende Rezepturen hinterfragen. Oder anders ausgedrückt: den Milchhorizont erweitern.