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Neuzugang im Grazer Lendviertel: Dem Caylend folgt das Marlé

Wo gerade noch Karibisch-Steirisches auf hohem Niveau serviert wurde, entsteht jetzt eine Bar samt Restaurant. Das Marlé soll noch im Oktober aufsperren.

© Gerald Winter-Pölsler (Archivfoto)
Dem Restaurant Caylend Graz an der Ecke Lendkai und Stegergasse folgt das Marlé
Nina Müller
Bundesland Steiermark | Graz

Seit Mitte September müssen Grazer Feinschmecker mit der Schließung des Caylend einen herben Verlust verdauen, aber es geht weiter – in den Räumlichkeiten am Grazer Lendkai wird bereits wieder unter Hochdruck gewerkelt, ein Zettel samt QR-Code verrät zumindest den Namen: Marlé wird das neue Lokal heißen.

Führen wird es Marco Wochoska: Der erst 24-Jährige aus Laßnitzhöhe ist gelernter Gastronomiefachmann, hat schon viele Stationen vom Gasthaus (u. a. Purkarthofer in Fernitz) bis hin zu Wintersaisonen in Oberlech am Arlberg absolviert und bis zuletzt als Barchef in Graz gearbeitet. „Der Wunsch, ein eigenes Lokal zu führen, zu gründen, zu übernehmen bzw. zu besitzen, war eigentlich schon immer da“, erzählt er. Als sich jetzt die Möglichkeit ergab, das ehemalige Caylend am Mariahilferplatz zu übernehmen, war für ihn relativ schnell klar, dass er den Schritt wagen möchte.

Was das Marlé werden soll: „Ein Restaurant samt Bar, das gutes Essen, Wein und Drinks in einer entspannten, aber hochwertigen Atmosphäre verbindet“, so Wochoska. Kulinarisch wird es – eigentlich ähnlich wie im Vorgängerlokal – international, aber mit österreichischem und mediterranem Touch: „Mir ist auch sehr wichtig, dass man auf ein gutes Abendessen, aber auch auf ein Glas Wein oder einen Drink an der Bar vorbeikommen kann.“

Ein genaues Eröffnungsdatum will Wochoska noch nicht nennen, da man derzeit noch in der Vorbereitung bzw. der Umbauphase ist. Angepeilt hat man jedenfalls den 22. Oktober – der Countdown auf der Homepage ist aber mit dem Zusatz „oder auch nicht“ versehen: „Wenn die Handwerker mitspielen, steht am 22. 10. der erste Teller auf dem Tisch. Schaffen wir es nicht, gibt es erst einmal Vorfreude. Die ist auch gut, nur nicht ganz so sättigend. Wir sagen rechtzeitig Bescheid“, heißt es da.