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Warum die Katze im Sack kaufen?

Ein privater Billigkauf kann teuer werden. Das gilt auch für den Erwerb eines gebrauchten Motorrads. Fragen Sie den Fachhändler!

© Adobestock/Gordic
Ein Motorrad kann rein äußerlich top ­beieinander sein, aber dennoch ­Mängel aufweisen. Beim Fachhandel fahren Sie sicher!

Was beim Gebrauchtwagenkauf gilt, trifft auch auf den Erwerb eines gebrauchten Motorrads zu: Der Fachhandel bietet in der Regel mehr Sicherheit als ein Privatverkauf – besonders mit Blick auf die Gewährleistung. Wer sein Bike im Handel kauft, profitiert von einer einjährigen Gewährleistungsfrist, innerhalb derer Mängel reklamiert werden können. Beim Privatkauf hingegen kann dieser Schutz ausgeschlossen werden.

Ein häufiges Argument für den Privatkauf lautet: Man sieht einem Motorrad doch auf den ersten Blick an, ob es in gutem Zustand ist. Doch der äußere Eindruck täuscht oft. „Nur weil ein Fahrzeug gepflegt aussieht, bedeutet das nicht automatisch, dass es auch technisch in Schuss ist“, sagt Gerald Hütter von der Hütter GmbH. Besonders wichtig sei ein genauer Blick auf die Reifen: „Die sollte man sich ganz genau ansehen!“

Darüber hinaus lohnt sich ein prüfender Blick auf Bremsscheiben und Bremsbeläge sowie auf Kette und Kettenblatt. Vorsicht ist geboten, wenn im Tank Rost zu sehen ist – in solchen Fällen sollte man den Kauf überdenken. Auch der Kilometerstand sollte überprüfbar sein, idealerweise anhand des Serviceheftes und der Wartungsrechnungen.

Und zuletzt gilt, egal ob Auto oder Motorrad: Auf eine Probefahrt sollte man keinesfalls verzichten. Achten Sie dabei besonders auf das Fahrverhalten bei Betriebstemperatur des Motors!

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