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Thörler scherzt mit Assinger und bringt Voisthalerhütte in die Millionenshow

Vom Hochschwab ins Millionenshowstudio. In Lederhose und mit viel Schmäh brachte Voisthalerhüttenwirt Manuel Rom das Publikum am Montagabend zum Lachen.

Manuel Rom, nun nicht nur bekannt vom Berg, sondern auch aus dem Fernsehen
© Stefan Gregorowius
Manuel Rom, nun nicht nur bekannt vom Berg, sondern auch aus dem Fernsehen
Markus Lösel
Redakteur Mürztal

„Der Manuel ganz zünftig in der Lederhose und schon kommen Spitzenschreie aus dem Publikum“, hält Armin Assinger schon vor der Auswahlaufgabe fest und fordert Regie sowie Kamera auf, die Wadeln von Manuel Rom aus Thörl herzuzeigen.

Und es sollte nicht das letzte Mal sein, dass diese ihn ins Bild bringen. Er schafft es, die Planeten, beginnend bei jenen mit der kleinsten Entfernung zur Sonne, in 4,33 Sekunden zu ordnen und landet damit am Sessel der Millionenshow gegenüber von Assinger. „Bravo Steirer“, sagt der „Quizmaster“ wieder über das kreischende Publikum hinweg.

Bei der Vorstellung seines mitgebrachten „Fanklubs“ kommt schließlich sein Sommerjob auf der Voisthalerhütte im Hochschwabgebiet zur Sprache. Wie lange diese noch offen ist, will Assinger gleich wissen. „Bis 26. Oktober, außer es geht uns wieder das Wasser aus. Aber derweil schaut es gut aus“, entgegnet Rom.

„Der Hundling lacht schon wieder“

Dann geht für „ihn als Alpinist Sicherheit vor“ und er entscheidet sich für die Sicherheitsstufen bei 500 und 15.000 Euro. Stets mit einem verschwitzten Lächeln im Gesicht marschiert Rom bis Frage 5 durch. Dann folgt die scheinbar bisher komplizierteste Frage des Abends, und die ist eine persönliche: Sie waren Schlagzeuger und Sänger in einer buddhistischen Metal-Band. Wie passt das denn zusammen?

„Im Buddhismus ist ein Grundsatz keine Annahmen zu festigen und sich nicht anzuhaften an Konzepte und somit gibt es nichts Treffenderes als den Buddhismus mit Kehlkopfgesang, Gegröle und indischen Einflüssen“, sagt er und grinst sich weiter durch die Sendung. „Der Hundling lacht schon wieder“, so Assinger

Mit Lederhose und gelbem Hemd: Manuel Rom sorgte auch optisch für Eindruck
© Stefan Gregorowius
Mit Lederhose und gelbem Hemd: Manuel Rom sorgte auch optisch für Eindruck

„Alle Wege führen nach Rom“, kann sich dieser einen Scherz mit dem Nachnamen des Thörlers nicht verkneifen, auch wenn er schließlich gleich revidiert: „Auf die Voisthalerhütte!“ Bei einer Sportfrage zur Frauen EM 2025 strauchelt der Kandidat dann und das Publikum hilft ihm weiter. Nach einer spontanen Impromptu-Kehlkopfobertongesangseinlage, die er sich mithilfe von einer Brechreiz-Simulation angeeignet hat, und Anekdoten von einer Sri-Lanka Reise mit einem Mönch, endet sein Weg zur Million schließlich bei Frage 10. „Wem wurde sein letzter Wille erfüllt, indem er in der Gruft einer Kirche unterhalb der großen Orgel beigesetzt wurde?“, will Assinger wissen. Auch nach dem „50/50-Joker“ gibt Rom die falsche Antwort und geht dank der Sicherheitsstufe mit 15.000 zurück auf die Voisthalerhütte. Mit 15.000 komme er aber „eh“ schon weit.