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Retro-Charme und frische Bagels: Neue Lokale im Grazer Univiertel

In der Heinrichstraße hat das „Uni:que corner“ eröffnet – samt Nintendo und VHS-Kassetten im „Jugendzimmer“. Und in der Zinzendorfgasse werden in Kürze unterschiedlich belegte Bagels serviert.

Judith Karner vor ihrem künftigen Lokal am Beginn der Zinzendorfgasse
© Saria
Judith Karner vor ihrem künftigen Lokal am Beginn der Zinzendorfgasse
Michael Saria
Redakteur Steiermark-Ressort | Graz

Mit diesem „Boomerang“ hat man im Grazer Magistrat wohl nicht gerechnet: Doch jenes Stipendium, das man einst einer jungen Grazerin gewährte, verändert nun die Stadt selbst – jedenfalls ein bisschen: Dieses Stipendium sicherte Judith Karner vor Jahren einen Aufenthalt in Montclair (USA), nun eröffnet sie in der Grazer Zinzendorfgasse das Café „Montclair Bagels“. Die runden Burschen aus Germteig, mit einem Loch in der Mitte, bilden auch das kulinarische Zentrum im neuen Lokal am Fuße der Grazer Leechkirche – und gleich gegenüber vom Café „Parks“.

Ihre Bagels, die sie gemeinsam mit Romano Renelt auftischen wird, sind unterschiedlich gefüllt, pikant wie auch süß. „Jedenfalls außen schön knusprig“, schwärmt Karner, die in Graz als Pädagogin arbeitet. In der Zinzendorfgasse will sie ab Ende nächster Woche das Einmaleins des guten Geschmacks lehren – dazu wird auch der Kaffee „von einer kleinen Grazer Rösterei“ gehören.

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Emma Fuchs und ihre Mama Jenny bitten ab sofort ins „Uni:que corner“
Emma Fuchs und ihre Mama Jenny bitten ab sofort ins „Uni:que corner“ © Saria

Brasilianische Schmankerln

Bereits gestartet ist man indes in der Grazer Heinrichstraße: Nach einem Umbau den Sommer über heißt das ehemalige Bausatzlokal „Sägewerk Heinrich“ nun „Uni:que corner“. Und einzigartig ist in den adaptierten Räumen, die gegenüber von den „3 Goldenen Kugeln“ liegen, nicht nur die Speisekarte: Neben Bausätzen für Pizza und Nockerln kann man unter anderem auch brasilianische Schmankerln schmausen – etwa Käsebällchen (Pão de Queijo) und frittierte Hühnerkroketten (Coxinha). Auch die hinteren Räume sind mindestens ungewöhnlich: Als Gast kann man in einem „Jugendzimmer“ aus den 90er-Jahren mit Retro-Charme Platz nehmen – zwischen David-Hasselhoff-Postern, Diddlemaus-Accessoires und Nintendo-Spielen sowie Videokassetten (ja, beides kann man vor Ort an guten, alten Röhrenfernsehern ausprobieren).

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