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Ort und Laufzeit neu: Grazer „Funkelburg“ der Geschwister Rauch

Das schon traditionelle Weihnachts-Pop-up der steirischen Gastrogrößen überrascht heuer mit einigen Änderungen: So laden Richard und Sonja Rauch nicht nur an einen neuen Grazer Standort.

Sonja und Richard Rauch haben auch 2026 Gusto auf Graz
© Klz/manuel Hanschitz
Sonja und Richard Rauch haben auch 2026 Gusto auf Graz
Michael Saria
Redakteur Steiermark-Ressort | Graz

„Weg vom Alltag und vom vorweihnachtlichen Stadttrubel hinein in eine mystisch-kulinarische Weihnachtswelt“: Offenbar sind die Geschwister Rauch nicht nur beim Kochen und Gastgeben längst ein eingespieltes Team, sondern auch beim Gustomachen. Mit diesen Worten kündigen jedenfalls Richard und Sonja Rauch, mit ihrem Restaurant in Trautmannsdorf bei Bad Gleichenberg eine der führenden Adressen in Österreich, die Fortsetzung einer gschmackigen Tradition an: Unter dem Titel „Funkelburg“ werden sie auch heuer in der Adventzeit gleichsammit eine Außenstelle in Graz hereinschneien und in der Landeshauptstadt aufbrutzeln – wobei sie dieses Mal einige Neuerungen auftischen.

So bitten sie heuer an einem neuen Grazer Standort zu Tisch: Ließen sie bislang die „Funkelburg“ im früheren M1 auf dem Färberplatz und im Vorjahr in der ehemaligen Goldenen Kugel in der Leonhardstraße glitzern, so poppt sie nun in der Brockmanngasse 89 auf – in jenen Räumen an der Ecke zur Conrad-von-Hötzendorf Straße, die einst zur „Goldenen Banane“ gehörten und zuletzt zum Bowl-Lokal „Alpoke“ (nun in der Heinrichstraße daheim). „Wir wollten auch dieses Mal in einem anderen Grazer Bezirk loslegen. Und das Team von der Goldenen Banane hat es schon ziemlich gut gemacht damals“, erklärt Richard Rauch gegenüber der Kleinen Zeitung die Wahl des Standorts. „Wir werden deshalb als Dessert auch eine Hommage an die Goldene Banane servieren, so viel kann ich schon verraten.“

Es war und ist uns wichtig, dass so ein Erlebnis leistbar ist. Den Qualitätsanspruch haben wir alle ja trotzdem.

— Richard Rauch

Länger als zuletzt

Gemeinsam mit Schwester Sonja will er „ein Weihnacht.Stadt.Bistro“ servieren, das nicht weniger schaffen soll als „die Sinne in eine märchenhafte Weihnachtswelt“ zu entführen. Die Geschmacksknospen der Gäste nimmt Rauch jedenfalls auf eine „Reise um die Welt“ mit samt „kreativem Sharing-Konzept“. Und das länger als zuletzt: So konnte man im Vorjahr die Funkelburg in der Leonhardstraße von 18. November bis 20. Dezember aufsuchen – heuer in der Brockmanngasse indes strahlt sie von 13. November bis 31. Dezember (mit einer Weihnachtspause zwischen 20. und 27. Dezember).

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Richard Rauch wird auch heuer...
Richard Rauch wird auch heuer... © Klz/manuel Hanschitz

Drei Menü-Varianten

Preislich ist man ein Alzerl teurer geworden: Also kostet heuer die „kleine Reise“ (sechs Gerichte) 90 Euro, die mittlere mit neun Speisen 115 Euro und die „große Reise“ (zwölf Gerichte) 135 Euro. „Wir verlangen bloß um fünf Euro pro Variante mehr. Aber das fließt eh in die Personalkosten rein, außerdem haben wir ja die Inflation auch, da mussten wir ein bisserl anpassen“, erklärt Richard Rauch. „Aber es war und ist uns wichtig, dass so ein Erlebnis leistbar ist. Den Qualitätsanspruch haben wir alle ja trotzdem, aber hier ohne vier Hauben, Sterne und Tralala.“

Wobei es ganz ohne Sterne auch heuer nicht geht: Für die vorweihnachtliche Stimmung im Pop-up-Lokal in der Brockmanngasse werde „Lebensraumgestalter“ Andreas Stern verantwortlich sein.

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