Region Mittelkärnten soll zum Radsportland werden
Das allererste Rosa 200 Gravel-Event, das rund um die Burg Taggenbrunn stattfand, war ein voller Erfolg. Für 2027 wünscht man sich eine große Wiederholung.

Vor wenigen Tagen fand die Premiere von Rosa 200 Gravel in der Region Mittelkärnten, genauer gesagt bei und um Burg Taggenbrunn, statt. Rund 200 begeisterte Radfahrerinnen und -fahrer nahmen am Event teil, das Radsport und Kulinarik miteinander verbinden möchte.
„Die Premiere ist sehr gut verlaufen“, freut sich Organisatorin Elisabeth Mikl. „Wir hatten Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Österreich und Slowenien, die drei verschiedene Strecken zwischen 65 und 150 Kilometer absolvieren konnten. Auch der Frauenanteil war hoch.“
Mittelkärnten sei als Region noch nicht so bekannt für Gravelbiking. Mit solchen Veranstaltungen könnte sich das in Zukunft ändern. „Als Villacherin habe ich gar nicht gewusst, wie schön es hier ist. Vielen anderen ging es ähnlich“, schwärmt die 37-Jährige. Gewünscht wäre eine Wiederholung im Jahr 2027. „Die Rückmeldungen waren sehr gut“, meint Mikl. „Das Ziel wäre, die Anzahl beim nächsten Mal auf 400 bis 500 Teilnehmende zu steigern.“

Wann das nächste Mal sein wird, könne die Organisatorin noch nicht sagen. „Zum jetzigen Zeitpunkt wissen wir noch nicht, ob es im kommenden Jahr in Mittelkärnten weitergehen wird. Klar ist: Der Wunsch ist da.“
Rosa 200 Gravel versteht sich als ganzheitliches Erlebnis, bei dem sportliche Bewegung, Genuss und regionale Identität verschmelzen sollen. So gab es bei und um Taggenbrunn verschiedene Verpflegungsstationen von regionalen Genussbetrieben. „Die traditionelle Wimitz Brauerei hatte eine Station, die hervorragend angenommen wurde, genauso wie der Maltschacher Seewirt Spieß, die Buschenschenke Dachberger sowie Jezeršek Catering“, freut sich die Villacherin.