Zeit für neue Ideen: Wie soll Österreich in Zukunft Fußball spielen?

Dem ÖFB steht ein Reformprozess bevor. Dafür braucht es einen sportlich Verantwortlichen, der selbigen auch managen kann.
Wie möchte Österreich in Zukunft Fußball spielen? Welche Spieler sollen diesen Fußball umsetzen? Welche Fähigkeiten brauchen sie dafür? Wie und wo bringt man ihnen diese auf möglichst hohem Niveau bei? Die Weltmeisterschaft hat angedeutet, dass das Erfolgsrezept der vergangenen Jahre zumindest frische Akzente braucht.
Dafür braucht es einen sportlich Verantwortlichen, der sich als oberste Instanz des notwendigen Reformprozesses begreift, selbigen initiiert, nach innen wie außen verkauft und letztlich auch verantwortet. Dass diese Person nicht Peter Schöttel heißen kann, sollte allen Beobachtern klar sein. Dafür fehlt ihm alleine schon der notwendige Wille zur Veränderung. Ein ÖFB-Sportdirektor hat natürlich weit mehr Themenfelder zu bedienen als „nur“ die Profiabteilung der Herren – Frauen, Nachwuchs, Trainerausbildung und, und, und. Aber das A-Nationalteam der Männer ist nun mal für die Öffentlichkeit die relevanteste Thematik.
Die Gelegenheit, gleichzeitig auch die Strukturen anzupassen, erscheint günstig. Als Favorit auf die Schöttel-Nachfolge gilt nicht von ungefähr Sebastian Prödl. An neuen Ideen und notwendigem Gestaltungswillen sollte es beim Steirer bestimmt nicht scheitern.