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Aus zwei Kindheitsfreunden wurden Geschäftspartner

Hans-Peter Schlegl vom Bauernhof Hofveitl und Christoph Fürnschuß von der Fleischerei Fürnschuss haben eine gemeinsame Marke gegründet: „Der Bauer und der Koch“.

„Der Koch“ Christoph Fürnschuß „und der Bauer“ Hans-Peter Schlegl
© Hofveitl
„Der Koch“ Christoph Fürnschuß „und der Bauer“ Hans-Peter Schlegl
Nina Müller
Bundesland Steiermark | Graz

„Wir kennen uns seit Kindertagen“, erzählen Hans-Peter Schlegl und Christoph Fürnschuß. Der eine hat vor zehn Jahren zum Teil den Hof seiner Familie übernommen. Die Geschichte des jetzigen Hühnerhofs Hofveitl in Haselsdorf geht bis auf das Jahr 1414 zurück. Hans-Peter hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Auftritt samt neuer Homepage zu modernisieren, Hofveitl als Marke zu etablieren und den Verkauf mit Hilfe von Technik zu professionalisieren. Schon 2014 wurde der erste Automat aufgestellt, mittlerweile hilft er mit seinem Know-how auch anderen Landwirtinnen und Landwirten dabei, ihre Direktvermarktung auf neue Beine zu stellen.

Der andere, Christoph Fürnschuß, ist in Dobl im schon seit 1908 bestehenden Familienunternehmen, der Fleischerei Fürnschuss, aufgewachsen. Von dort aus hat es ihn schon bald in die Welt der Spitzengastronomie hinausgezogen – einer Lehre bei Hans Peter Fink in Walkersdorf folgten Stationen bei den Obauers in Werfenweng und in den Drei-Sterne-Restaurants The Lecture Room (London), Bareiss (Schwarzwald), Geranium (Kopenhagen) und Thomas Kellers Per Se (New York). Vor knapp einem Jahr kürte er sich in Kassel zum „Jungen Wilden 2025“ – ein begehrter Titel für Nachwuchs-Spitzenköche, den das „Rolling Pin“-Magazin vergibt. Mittlerweile ist er zurück in Dobl – und hat dort große Pläne: In der Fleischerei Fürnschuss soll ein Restaurant entstehen.

Klein Hans-Peter und klein Christoph: Damals wussten sie noch nicht, dass sie auch beruflich gemeinsame Sache machen werden
© Hofveitl
Klein Hans-Peter und klein Christoph: Damals wussten sie noch nicht, dass sie auch beruflich gemeinsame Sache machen werden

Der Bauer und der Koch also: Daraus wird nun ein gemeinsames Projekt, nämlich die Marke „Der Bauer und der Koch“. Unter dieser vertreiben die beiden Essen im Glas, das auch höheren Ansprüchen genügen soll – Gerichte in Restaurantqualität, aus hochwertigen, regionalen Zutaten, schonend verarbeitet und mit viel Liebe zum Detail zubereitet. Auf Konservierungsstoffe verzichtet man ganz. „Qualität soll schmecken – vom ersten bis zum letzten Bissen“, sind die beiden überzeugt.

Das Sortiment reicht von ganzjährig verfügbaren Klassikern wie Gulasch, Pasta Asciutta, Paprikahendl, Chili con Carne, Knoblauchsuppe, Rindssuppe und Hühnersuppe bis hin zu saisonalen Highlights wie Kürbiscremesuppe, Rinderbraten und Curry. Mit den Produkten will man sich an Berufstätige, Familien und alle mit wenig Zeit wenden, die eine hochwertige und regionale Alternative zu herkömmlichen Fertiggerichten suchen. „Genuss soll unkompliziert werden, aber niemals beliebig”, sind sich die beiden einig – und Regionalität soll mehr als ein schönes Wort auf einer Verpackung sein.

Erhältlich sind die Glas-Gerichte rund um die Uhr in den 24-Stunden-Lebensmittelautomaten von Hofveitl. Die Standorte sind auf hofveitl.at zu finden.

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Erhältlich sind die Produkte in den 24-Stunden-Automaten von Hofveitl
Erhältlich sind die Produkte in den 24-Stunden-Automaten von Hofveitl © Hofveitl