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Der WAC kassiert beim Aufsteiger die erste Niederlage der Saison

Ein Doppelpack von Antonio Verinac war für die Wölfe nicht mehr aufzuholen, der Anschluss von Giacomo Vrioni noch in der ersten Hälfe am Ende zu wenig.

Antonio Verinac überwand Neo-Nummer-Eins Lukas Gütlbauer zweimal
© GEPA pictures
Antonio Verinac überwand Neo-Nummer-Eins Lukas Gütlbauer zweimal

Spieltag eins nach Nikolas Polster. Der WAC durfte sich unter der Woche noch über eine Millionenablöse für den Rückhalt der letzten zwei Jahre aus Nijmegen (NED) freuen. Jetzt rückt ein anderer in den Fokus bzw. zwischen die Pfosten: Lukas Gütlbauer. Und, obwohl völlig schuldlos, erlebte der Oberösterreicher keinen Start nach Wunsch als Neo-Einser des WAC beim Aufsteiger in Lustenau. Nach 22 Minuten, in denen die Wölfe alles im Griff gehabt hatten, ohne große Gefahr auszustrahlen, wurde es erstmals heiß. Da fand ein abgefälschter Ball von Dominik Weixelbraun erstmals den Weg an Gütlbauer vorbei, Raffael Behounek stand rettend parat. Nur Sekunden später war Gütlbauer dann doch überwunden. Nach einem katastrophalen Abspielfehler von Mamadou Diabate schoss Antonio Verinac zum 1:0 ein, was nach fünfminütigem Abseitscheck auch für regelkonform befunden wurde.

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LUSTENAU,AUSTRIA,15.AUG.26 - SOCCER - ADMIRAL Bundesliga, SC Austria Lustenau vs Wolfsberger AC. Image shows the disappointment of Nicolas Wimmer and Lukas Guetlbauer (WAC) and the rejoicing of Antonio Verinac (A.Lustenau).
Photo: GEPA pictures/ Oliver Lerch
LUSTENAU,AUSTRIA,15.AUG.26 - SOCCER - ADMIRAL Bundesliga, SC Austria Lustenau vs Wolfsberger AC. Image shows the disappointment of Nicolas Wimmer and Lukas Guetlbauer (WAC) and the rejoicing of Antonio Verinac (A.Lustenau). Photo: GEPA pictures/ Oliver Lerch © GEPA pictures

Die Lavanttaler bemühten sich sofort, zurückzuschlagen, antworteten mit mehren Abschlüssen binnen weniger Sekunden. Doch klingeln sollte es wieder auf der anderen Seite. Wieder durch Verinac, der nach gewonnenem Zweikampf des entschlossenen Ex-WAClers Emmanuel Chukwu gegen Donis Avdijaj und einem daraus resultierenden Lustenauer Stangenschusses per Abstauber nachlegte (32.).

Abseits, Anschluss und angeblicher Elfmeter

Was nach einer halben Stunde schon fast nach sicheren 1200 leeren Kilometern für den WAC-Busfahrer aussah, sollte noch vor der Pause eine Richtungsänderung annehmen. Denn der WAC blieb am Drücker. Zuerst köpfelte Fabian Wohlmuth die Kugel noch neben das Tor von Domenik Schierl (37.), dann zählte Giacomo Vrionis Ausgleich wegen eines vorangegangenen Abseits von Donis Avdijaj nicht (38.). Später, genauer gesagt in Minute vier der achteinhalbminütigen Nachspielzeit, saß das 1:2 durch Vrioni nach Avdijaj Steckpass. Und beinahe wäre sogar noch der Ausgleich gelungen, ein Elfer wurde nach Foul an Wohlmuth wiederum wegen einer Abseitsstellung Wohlmuths vorm Eindringen in den Strafraum zurückgenommen.

Nach Wiederbeginn hatten sich auch die Heimischen, vom WAC vor der Pause hinten reingedrängt, wieder etwas erfangen. So hechtete Gütlbauer auch als Erster im zweiten Abschnitt durch die Vorarlberger Lüfte, entschärfte zunächst einen Distanzschuss von Dion Kacuri sowie die darauffolgende Ecke (52.). Das sahen Sky Schwarz, Diabate und der gelb-vorbelastete Marco Schabauer schon von der Bank, für sie hatte Thomas Silberberger schon zur Pause Rene Renner, Matteo Kitz und Phillip Verhounig gebracht. Letzterer hämmerte die Kugel nach Wiederbeginn an die Stange, eine Viertelstunde vor Schluss dann weiter über den Kasten. Die zwei Sitzer der zweiten Hälfte. Und weil, trotz der Hereinnahme von Sankara Karamoko und Markus Pink – Wolfsberg agierte in der Schlussphase mit vier Stürmern – kein Tor mehr gelang, aber in den vielen Kontern auch kein Gegentor passierte, blieb es mit 1:2 bei der ersten WAC-Schlappe und dem ersten Sieg seit dem Aufstieg für Austria Lustenau.

14 Tage lang kein Fußballspiel für den WAC

Die Lavanttaler haben jetzt übrigens zwei Wochen Pause, dürfen erst dann wieder beim GAK ran, weil das Duell mit dem LASK von nächster Woche auf 1. September verschoben wurde. Grund ist die LASK-Teilnahme am Champions-League-Play-off gegen Celtic.

Der Liveticker zum Nachlesen

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