1. Parken? Gut aufgepasst!

Rund um den Red Bull Ring gibt es zahlreiche markierte (unbefestigte) Parkflächen, die kostenlos benützt werden dürfen. Was gar keine gute Idee ist: „Wildparken“ entlang von Zufahrtswegen oder Einfahrten. Hier greift die Polizei hart durch. Die Zufahrt zum Red Bull Ring direkt ist nur mit entsprechender Akkreditierung möglich.

2. Drohnen sind verboten

Ja, es wäre ein cooles Motiv – aber seine Drohne bei der Formel 1 steigen zu lassen, ist nicht empfehlenswert. Drohnen sind am gesamten Gelände ausnahmslos verboten, auch rundherum gibt‘s eine Flugverbotszone aufgrund des nahen Militärflughafens in Zeltweg. Bei Verstößen drohen Strafen bis zu 22.000 Euro, die Polizei kontrolliert scharf. Bei akuter Gefährdung zögert auch die Drohnenabwehr der Cobra nicht lange. Beim Grand Prix 2025 verzeichnete die Polizei Drohnenabwehreinsätze im mittleren zweistelligen Bereich – pro Tag.

Die Drohnenabwehr der Polizei hat viele Einsätze zu verzeichnen. Bei Verstößen drohen hohe Strafen
Die Drohnenabwehr der Polizei hat viele Einsätze zu verzeichnen. Bei Verstößen drohen hohe Strafen © KLZ / Sarah Ruckhofer

3. Zum ersten Höhepunkt geht‘s nur mit Ticket

Der Pit Lane Walk ist bei Fans überaus beliebt – es ist nicht nur der erste Höhepunkt des Wochenendes, sondern auch der einzige Programmpunkt auf der Rennstrecke am Donnerstag. Nicht nur, dass die Besucher den Teams bei den Vorbereitungen über die Schulter schauen können, es sind auch einzigartige Fotos und Selfies direkt auf der Start-Ziel-Geraden möglich. Leider ist der Zutritt begrenzt, alle Tickets sind längst vergriffen.

Der Pitlane Walk ist äußerst beliebt
Der Pitlane Walk ist äußerst beliebt © Richard Purgstaller

4. Augen auf beim Ticketkauf

Wer in letzter Minute zum Red Bull Ring kommt, sollte sich an die offiziellen Tageskassen halten. Aufpassen heißt es bei Wiederverkäufern in sozialen Netzwerken und auf diversen Webseiten – oft werden Tickets überteuert angeboten oder sind sogar gefälscht. Der Handel mit Tickets ist übrigens nicht gestattet.

5. Wo die Musi spielt

Für die Besucher gibt es zwei Fan-Zonen: Einmal die offizielle Zone im Westen der Strecke. Dort finden Konzerte von DJs und Bands statt, es gibt Podiumsdiskussionen, Programmpunkte mit den Fahrern und Teams, Ausstellungen, Kulinarik und mehr. Vor dem Hauptgebäude gibt es das „Steiermark Village“ – auch dort wartet zünftige Musik vieler heimischer Gruppen.

6. Feiern ja, Feuerwerke nein

Partys gehören zur Formel 1 dazu, die Hotspots sind die Campingplätze sowie die Fan-Zonen. Seit dem Vorjahr wird aber in Sachen Feuerwerke streng kontrolliert, diese sind naturgemäß verboten. Auch am Gelände selbst ist das Mitbringen von Pyrotechnik aller Art nicht erlaubt.

7. Bargeld, Pfand und Mehrweg

An vielen Stellen am Red Bull Ring-Gelände ist ausschließlich bargeldlose Zahlung möglich, akzeptiert werden Kredit- und EC-Karten sowie die „Cashless Card“. Mit Bargeld bezahlen kann man an einigen Verkaufsständen und dem Fan-Shop im Hauptgebäude. Am gesamten Gelände wurde ein Mehrwegbecher-System eingerichtet. Es wird kein Pfand für Dosen oder PET-Flaschen verrechnet: Die Pfandware muss auf dem Gelände verbleiben und in die dafür vorgesehenen gelben Mülleimer eingeworfen werden.

8. Essen und Trinken mitnehmen geht nur teilweise

Die Mitnahme von kalten Snacks zum persönlichen Gebrauch ist erlaubt. Plastikflaschen und Getränkedosen dürfen auf das Veranstaltungsgelände mitgenommen werden, auch Alu- und Thermosflaschen (bis 500 Milliliter) sind erlaubt. Die Mitnahme von Alkohol ist ausnahmslos verboten.

Wasserstationen gibt es direkt am Gelände
Wasserstationen gibt es direkt am Gelände © Richard Purgstaller

9. E-Autos müssen auswärts laden

Während der Formel 1 stehen keine E-Ladestationen für Autos am Red Bull Ring zur Verfügung. Fahrer von E-Autos sollten sich vorab über Lademöglichkeiten außerhalb des Geländes informieren.

10. Sonnen- oder Regenschirm?

Egal ob Regen oder Hitze: Kompakte Regenschirme und Sonnenschirme sind nur im Stehplatzbereich erlaubt – nicht auf den Tribünen. Ebenfalls verboten sind am Gelände übrigens Glasflaschen, Kühlboxen, Griller, Laserpointer, Bollerwägen oder Zelte.

Schirme sind auf den Tribünen nicht erlaubt
Schirme sind auf den Tribünen nicht erlaubt © Richard Purgstaller