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Klartext beim GAK: „Es geht um die Existenz eines riesengroßen Vereins“

Neben Trainer Rene Poms reden nach der dürftigen Darbietung bei Rapid auch einige Spieler nicht um den heißen Brei herum.

Die GAK-Spieler kamen in Hütteldorf oft einen Schritt zu spät
© GEPA
Die GAK-Spieler kamen in Hütteldorf oft einen Schritt zu spät

Es war eine deutliche Warnung, die Rene Poms nach der dürftigen Darbietung des GAK beim 0:3 gegen Rapid an seine Spieler aussprach. Leistungen wie diese möchte sich der Trainer in der Qualifikationsgruppe nicht gefallen lassen. Auch spielerseitig wollte man nicht zur Tagesordnung übergehen.

„Wir müssen beinhart sein, uns alle in den Spiegel schauen, die Sinne schärfen und das noch einmal klar ansprechen“, betont Benjamin Rosenberger, der erst gar nicht lange um den heißen Brei herumredet: „Es geht jetzt um die Existenz eines riesengroßen Vereins. Jedem muss bewusst sein, dass jetzt zehn Endspiele warten. Da müssen wir uns alle den Hintern aufreißen, um das große Ziel zu erreichen.“

100 und nicht 99,9 Prozent

Der Zweifel, ob allen Akteuren der Ernst der Lage bewusst ist, schwang in Hütteldorf in einigen roten Wortmeldungen mit. Dies gilt es differenziert zu betrachten. „Ich sage nicht, dass nicht jeder 100 Prozent gegeben hat – das hat vielleicht von außen so ausgeschaut. Aber natürlich müssen wir mehr Aggressivität in unser Spiel bringen“, erläutert Milos Jovicic. Auch Rosenberger glaubt: „Jeder will das Bestmögliche, das kann man uns nicht absprechen. Aber 99,9 Prozent reichen eben vielleicht nicht, jetzt müssen es 100 Prozent sein.“

Wir wiederholen uns immer. Wir sind oft nah dran, aber davon kann man sich halt nichts kaufen.

— Benjamin Rosenberger

Der GAK hält bei vier Niederlagen in Folge. Die Auftritte gegen Austria Wien und im Derby gegen Sturm waren dabei jedoch in Ordnung. Nun fiel die Poms-Elf wieder in das Muster zurück, nach Lob wieder berechtigte Kritik zu ernten. „Wir wiederholen uns immer. Wir sind oft nah dran, aber davon kann man sich halt nichts kaufen“, erinnert Rosenberger. In der Qualifikationsgruppe wird klarer Fokus auf das Ergebnis gefragt sein.

Warum wird es am Ende reichen?

Auch Jovicic fordert in den zehn Endspielen mehr Konstanz: „Das werden wir auch schaffen. Da bin ich mir sicher. Denn die Mannschaft hat einen guten Charakter. Deswegen bin ich auch so verärgert, dass es in gewissen Spielen nicht klappt, diesen Charakter auf den Platz zu bringen.“

Die Zuversicht, dass am Ende der Klassenerhalt gelingen wird, ist sowohl bei Jovicic als auch bei Rosenberger groß. Warum es am Ende reichen wird? Rosenberger: „Weil wir genug Qualität haben, ich von der Mannschaft und vom Verein überzeugt bin, und der GAK mit diesen Fans einfach in die Bundesliga gehört.“

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