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Lange über Pilhatsch: "Glaube, sie gewinnt eine Medaille"

Am Samstag bestreitet Schwimmerin Caroline Pilhatsch aus Graz den Rückensprint bei der Kurzbahn-Europameisterschaft in Glasgow.

Caroline Pilhatsch
© (c) GEPA pictures/ Philipp Brem
Caroline Pilhatsch

Der Start in die Kurzbahn-Europameisterschaft in Glasgow war für Caroline Pilhatsch durchwachsen. Über 100 Meter Rücken verpasste die Schwimmerin aus Graz um zwei Hundertstel Sekunden das Semifinale, auch in der 4x50-Meter-Kraul-Staffel blieb sie hinter ihren eigenen Erwartungen. Lediglich in der 4x50-Meter-Lagen-Staffel (Mixed) zeigte sie ihr Potential - und nährte so die Hoffnung auf einen guten Auftritt beim 50-Meter-Rückensprint am Samstag.

"Ich bin natürlich enttäuscht, wie es bislang gelaufen ist", sagte Pilhatsch. Der 100-Meter-Bewerb, den sie in 59,4 Sekunden absolviert hat, war ihr erster Kurzbahn-Wettkampf seit langer Zeit, was sie jedoch nicht als Ausrede gelten lassen möchte. In der Lagen-Staffel hat sie annähernd an jene Zeit angeschlossen, die ihr vor rund einem Jahr in China WM-Silber beschert hat - und diesen Schwung will sie nun in den Samstag mitnehmen. 

Trainer Lange glaubt an eine Steigerung

"Jetzt will ich erst recht zeigen, was ich über 50 Meter Rücken kann", erzählt die Athletin des AT Graz. Am Vormittag starten die Vorläufe, das Finale findet noch im Rahmen der Abendsession statt. Ihr Trainer, Dirk Lange, ist optimistisch: "Der Start über 100 Meter war holprig. Über 50 Meter hat Caroline Chancen, sie ist in einer Außenseiterrolle. Ich glaube, sie gewinnt eine Medaille."

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