Im Internet herrscht Krieg: So martialisch beschreibt Alexander Windbichler, Chef der der 2006 in Klagenfurt gegründeten Cloud-Service-Firma Anexia den Dauerbeschuss auf Datenserver. Die größte Cyber-Attacke, die bis dato in Österreich stattfand, konnte Anexia unbemerkt von der Öffentlichkeit letzte Woche abwehren. Die österreichischen Server von Anexia, die weltweit über 85 Rechenzentren verfügt, wurden am Donnerstag von einer Daten-Lawine im Ausmaß von 700 Gigabit pro Sekunde angegriffen. Das Ziel der Hacker: Die Dienste eines Kunden – einen (nicht näher genannten) „internationalen Service-Provider“ – lahmzulegen.