Stefan Pierer und Aflenz, das ist gewissermaßen ein Heimspiel. Keine zehn Kilometer entfernt, in Etmißl, steht das Elternhaus des Unternehmers, seine Frau stammt direkt aus Aflenz, und das Paar besitzt ein Ferienhaus im Ort. Trifft man den KTM-Chef in Aflenz zu einem Gespräch, ergibt sich das Thema also fast von selbst: Es geht ums Ankommen und Wurzelnschlagen - nicht um Mobilität und Tempo. Es geht um die "wunderschöne Landschaft", die Luftgüte, die intakte Infrastruktur, die Nähe zu Wien und Graz, Bruck und Kapfenberg - und wie das alles die Abwanderung in der Region stoppen könnte. "Wie kann man hier in eine Struktur investieren, die nachhaltig etwas bringt?", war die Frage, die Pierer nicht mehr aus dem Kopf ging. Als erprobter Bauträger (mit rund 300 Wohnungen in Wels) kam er zur Antwort: "Durch leistbaren Wohnbau in Topqualität weit über dem Standard, den man hier sonst gewohnt ist."