Sie sind alle sehr erwachsen geworden, seine Fans. Und Robert Smith ist merklich gealtert. In aller Ruhe und Unaufgeregtheit betritt der Frontman von The Cure, letztes verbliebenes Gesicht der Urformation,  am Abend des Nationalfeiertags die Marxhalle in Wien. Sphärisch, düster wummert der Bass in ein rund dreistündiges Set hinein, das in das Gothic-Pop-Mantra aus sich selbst wiederholenden Riffs und Licks und leidend, melancholischen Gesangsparts kippt.