Kabeg

759.000 Euro Schadenersatz von ehemaliger Chefin gefordert

Nach Prüfbericht des Landesrechnungshofes hat jetziger Kabeg-Vorstand eine weitere Anzeige gegen Vorgängerin eingebracht. "Sind bemüht, entstandene Schäden zu verringern", sagt Kabeg-Chef Arnold Gabriel.

Die Operation "Schadensminimierung" läuft
Die Operation "Schadensminimierung" läuft © KABEG
 

Schwerer Betrug, Untreue, falsche Zeugenaussage vor Gericht. Die Vorwürfe gegen ehemalige Verantwortliche der Kabeg, der Krankenanstaltenbetriebsgesellschaft, sind schwer. Den bisher zwei Anzeigen (vom 2. Juli und vom 5. November 2013) folgte ein dritte.

Ausschlaggebend war der Bericht des Landesrechnungshofes (LRH) zu den Rechts- und Beraterkosten in der Kabeg von 2009 bis 2013. „Wir haben einen weiteren mutmaßlichen Schadensfall zur Anzeige gebracht“, sagt Kabeg-Vorstand Arnold Gabriel. „Inhaltlich handelt es sich um einen Vergaberechtsfall.“ Zu Details dürfe er, aufgrund des laufenden Verfahrens, keine Auskunft geben, sagt Gabriel.

Vorläufige Summe

Doch wie aus dem LRH-Bericht (Stand: 11. September 2014) ersichtlich ist, geht es in diesem Rechtsstreit um richtig viel Geld. So hat die jetzige Kabeg-Führung im vergangenen Frühjahr gegenüber Ex-Vorständin Ines Manegold Schadenersatzungen von 759.217 Euro geltend gemacht. Erst der Beginn. „Die genannte Summe stellt eine vorläufige Anspruchsermittlung dar“, heißt es im Bericht. Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Klagenfurt laufen.

„Alter Tobak“, hatte Manegold – für sie gilt die Unschuldsvermutung – im Vorjahr zu den Anzeigen ihres früheren Arbeitgebers gemeint. Die Kabeg und ihre ehemaligen Chefin trafen sich aber auch vor dem Arbeitsgericht. Nach ihrer Abberufung als Vorständin hat Manegold von der Kabeg 55.355,07 Euro (drei Monatsentgelte und Urlaubsersatzgeld) eingeklagt. Dieses Verfahren wurde unterbrochen und wird nach Ende der strafrechtlichen Untersuchungen fortgesetzt.

Das Team um Kabeg-Vorstand Gabriel ist indessen bemüht, „die im Bericht analysierten entstandenen Schäden zu verringern“. Zudem gebe es Gespräche mit Firmen, die die ehemalige Kabeg-Spitze beauftragt hat, über Kostenreduktionen. Eines ist Gabriel allerdings besonders wichtig: „Die Mitarbeiter im Verwaltungsdienst der Landeskrankenanstalten und des KABEG Managements erfüllen ihre Aufgaben ordnungsgemäß, sparsam und effizient."

JOCHEN HABICH

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Danke für Ihr Verständnis.

seppvong
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Und jetzt?
Ihr Rot- Schwarz- Grünen Klugscheißer?

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latisana
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Dass man sich überhaupt

schon getraut, den Namen der Dame zu schreiben, ist schon ein Schritt nach vorne!!!!Wäre vor zwei Jahren nicht möglich gewesen!!!!!

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StopptDieKorruption
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Bin ja nur schockiert, dass Leute wie Frau Manegold immer wieder auf die Füße fallen. Jetzt ist sie wieder Geschäftsführerin der Uniklinik Friedrichsheim in Deutschland...

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georgXV
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und die Leute, die sie eingestellt haben, haben höchstwahrscheinlich NICHTS recherchiert und KEINE Referenzen eingeholt !!!

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bergeundseenfan
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Begrenzter Horizont

Gerade weil man Referenzen eingeholt hatte, wurde seinerzeit Ines Manegold eingestellt ... Man wollte nämlich ausdrücklich jenseits des begrenzten Horizonts des schwülen Rot-Schwarzen Austrofilzes suchen. Gesucht war Sachverstand - und nicht Parteibuch. Das ist es ja, was Ines Manegold zum Verhängnis wurde ... Wer im derzeitigen Umfeld eine Klinik wirtschaftlich erfolgreich führen will, muss zwangsläufig anderen Menschen auf die Füße treten. Das lockt Neid, Mißgunst, ja sogar Rache auf den Plan. Und alle diese Gestalten kommen jetzt wieder hinter dem Busch hervor ...

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peter56
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Auch die Vermoegenswerte von Scheuch
Manegold und Beteiligte beschlagnahmen
pruefen, aber auch Verurteilen.
Gleichheit vor dem Gesetz aber für alle!

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latisana
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Dann müsste ja Einer

von den Beiden alle Halstücher zurückgeben!!!!

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Spitalsarzt
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LOL....dann gehen halt diese Leute in Privatkonkurs - irgendwie schaffen die das schon.

Alles eine Frage eines guten Anwaltes !!

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zuagraster
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auch mir wäre es recht

wenn man die gebr. scheuch für den angerichteten schaden in dieser causa haftbar machen könnte. jedoch fällt mir keine rechtsgrundlage dafür ein. in anderen causen bin ich guter dinge, den die mühlen der justiz mahlen, wenn auch langsam...

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jahcity
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Kumpalenwirtschaft

wahrscheinlich nur ein Einzelfall...

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helmutmayr
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Der letzte,

der an dieser Position ein Könner war, den haben die blauen Beitl nach Wien getrieben.
Er ist nun Vorstandschef im AKH.
Kärnten vereckt an den politisch motivierten Besetzungen in allen Bereichen in denen die Politik Einfluss hat. Und es hat sich nicht gebessert.

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Spitalsarzt
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Genau...die jetzige Regierung ist da nicht besser !!

-Leider !!

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Irgendeiner
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Ich höre schon geraume Zeit

kein Wort mehr über Kurtl.Geht ihm doch gut,hoffe ich.

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BernddasBrot
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bei einer Million

EU Förderung....was willst mehr....

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troettroet
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vom 2. Juli und vom 5. November 2013

und heute ist der 31.1.15!

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bergeundseenfan
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Der Vernichtungsfeldzug geht weiter

Egal, wie das Verfahren ausgeht - es wird schon 'was negatives hängenbleiben ... So oder so ähnlich könnte der Titel des wie üblich tendenziösen Anti-Manegold-Artikels lauten ... Bleiben Sie doch einfach ausnahmsweise mal bei den Fakten ... Ob und inwieweit hier strafrechtlich relevantes Verhalten vorliegt, ist höchst zweifelhaft. Gerichtsverfahren dieser Art zeichnen sich üblicherweise durch zwei Merkmale aus: der Start erfolgt fulminant, bedingt durch die Vorwürfe startet ein Tiger. Danach werden die Verfahren komplexer, weil die Vorwürfe häufig weder der Wahrheit entsprechen, noch strafrechtlich relevant sind. Und dann landet der Bettvorleger ...

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poeseMiezekatz
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bergeundseen, wenn man sich den Prüfungsbericht

durchliest, fragt man sich: warum eigentlich nur € 759.217.- Schadenersatz?
Der Schaden für das Land liegt vermutlich um den Faktor 10 höher!
http://www.rechnungshof.gv.at/fileadmin/downloads/2007/berichte/teilberichte/kaernten/Kaernten_2007_04/Kaernten_2007_04_2.pdf

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bergeundseenfan
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Immer schön bei den Fakten bleiben

Hallo Miezekatze, wenn Du den von Dir zitierten Rechnungshofbericht nur einmal selbst gelesen hättest, wäre Dir nicht entgangen, dass dieser Bericht sich auf die Zeit vor dem Eintritt von Ines Manegold in die Kabeg beziht ... 2007 war von ihr nämlich noch kein Spur in Kärnten zu erkennen ... Gell, da schaust! Erst recherchieren, nachdenken - und dann posten. So wird's gemacht!

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ultschi1
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Re: Der Vernichtungsfeldzug geht weiter

Frau Manegold, sind sie das?

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bergeundseenfan
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Ich bin nicht Frau Manegold

Kleiner Tip am Rande: ich bin männlich und mit Ines Manegold weder verwandt noch verschwägert. Ich hätte im Übrigen - im Gegensatz zu vielen anderen feigen Denunzianten in diesem Forum gar kein Problem damit, meine Identität preiszugeben. Aber dann müssten alle anderen das auch tun! Merke: das größte Schwein im ganzen Land war, ist und bleibt der (feige und anonyme) Denunziant!

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CuiBono
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@ultschi1

Na - wahrscheinlich nur ihr Anwalt. Oder der von den Schotterbrüdern. Auf jeden Fall jemand, der kein Interesse daran hat, dass die Machenschaften untersucht und aufgedeckt werden. P.o.t.G.?

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bergeundseenfan
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Weder Anwalt noch Schotterbruder

Ich bin im Übrigen weder Anwalt noch "Schotterbruder" ... So'n Mist ... gell!

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Blaubeitl
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Danke Ragger, Danke Scheuch.!!!!!!!


Mussten wir ja unbedingt haben diese Supermanagerin!!!

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Dirk12
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Ja und vorher den Hr. Mandl!

Auch so eine Ausnahmeerscheinung.

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GORDON21
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Manegold - Scheuch........

......erinnern Sie sich noch an den Typ der in einem Büro der Landesregierung statt zu arbeiten mit Schlangen und Spinnen gespielt hat.......Sollte man bei kommenden Wahlen keineswegs vergessen, egal welcher Art!

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miki100
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Einsteller!!!

Normalerweise gehöhren hier auch die Verantwortlichen die diese Dame angestellt haben zur Kassa gebeten!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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Kommentare 1-26 von 28

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