Wohnwünsche Balkon und Kinderzimmer sind gewünscht, aber das Angebot hinkt hinterher

Die Lockdowns rückten Garten, Balkon und Kinderzimmer in den Fokus. Die Nachfrage ist groß, es mangelt aber am Angebot.

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Das Kinderzimmer wurde in der Pandemie relevanter © Robert Kneschke - Fotolia
 

Die Coronapandemie hat die Wohnbedürfnisse verändert, doch das passende Angebot dafür hinkt den Wünschen hinterher, legt eine Umfrage unter 1000 Personen der Onlineplattform immoscout24 nahe. Für 56 Prozent ist der eigene Garten wichtiger geworden - aber gerade einmal 4 Prozent der im ersten Halbjahr auf der Plattform angebotenen Mietobjekte hatten einen Garten. Bei Balkonen lag der Wunsch bei 50 Prozent, das Inseratenangebot aber bei 38 Prozent.

"Potenzielle Käufer konnten sich über etwas mehr Auswahl freuen: Hier konnten 16 Prozent der Immobilien einen Garten bieten, 42 Prozent einen Balkon", so Markus Dejmek, Österreich-Chef von immoscout24.

Distance Learning dürfte jedenfalls auf die Wohnwünsche von Eltern einen prägenden Eindruck hinterlassen haben. "62 Prozent derer, die Kinder haben, geben an, dass ein eigenes Zimmer für jedes Kind durch Corona relevanter wurde. Demgegenüber ist ein eigenes Arbeitszimmer nur für 38 Prozent wichtiger geworden, ein Gästezimmer gar nur für 18 Prozent", rechnete Dejmek vor.

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