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TourismusNächtigungen in Wien sind 2020 um 74 Prozent eingebrochen

Wegen der Corona-Schließungen brach die Wiener Stadthotellerie ein. Im Dezember gab es mit einem Minus von mehr als 95 Prozent de facto einen Totalausfall.

Riesenrad im Wiener Prater © APA/ROBERT JAEGER
 

Es war coronabedingt nicht anders zu erwarten. Nun steht es fest: Die Wiener Stadthotellerie hat 2020 ein Nächtigungsminus von 73,9 Prozent eingefahren. Insgesamt wurden 4,6 Millionen Nächtigungen gezählt. Zum Vergleich: Im Rekordjahr 2019 waren es 17,6 Millionen Nächtigungen gewesen.

Hotels müssen seit November erneut coronabedingt wochenlang geschlossen halten, es herrscht aktuell ein behördlich verfügtes Betretungsverbot. Ausgenommen davon sind Geschäftsreisende.

Im Dezember - eigentlich ein starker Monat für die Branche - kam es in der Wiener Hotellerie daher zu einem Totalausfall: Es wurden nur 76.000 Nächtigungen registriert, was im Jahresabstand einem Minus von 95,6 Prozent gleichkommt.

Die Nettonächtigungsumsätze der Hotellerie für die Monate Jänner bis November betrug 231,5 Millionen Euro. Das bedeutet einen Rückgang von 74,4 Prozent. 

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