In DeutschlandBenzinkosten deutlich höher als Stromkosten für E-Autos

Portal Check24: Durchschnittliche Benzinkosten liegen um 90 Prozent über Stromkosten

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Stromkosten für Elektroautos sind in Deutschland erheblich günstiger © fotoak80 - stock.adobe.com
 

Die Stromkosten für Elektroautos sind in Deutschland nach Berechnungen des Portals Check24 erheblich günstiger als die Spritkosten eines herkömmlichen Benziners. Ausgehend vom jährlichen Durchschnittsverbrauch und durchschnittlichen Jahreskilometern bezifferte das Unternehmen die jährlichen durchschnittlichen Benzinkosten am Donnerstag auf 1385 Euro. Basis waren dabei die Durchschnittspreise im Juni.

Der Strom für die gleiche Fahrleistung eines E-Autos würde demnach 730 Euro kosten, womit die Benzinkosten um 90 Prozent höher wären.

Die Benzinpreise sind nach einem Tief zu Beginn der Coronakrise stark gestiegen. Grundlage der Schätzung sind Statistiken von Behörden und Verbänden und eigene Berechnungen des Unternehmens. Das deutsche Verkehrsministerium beziffert den Durchschnittsverbrauch der Autos in Deutschland auf 7,8 Liter pro 100 Kilometer. Den durchschnittlichen Stromverbrauch eines E-Autos schätzt Check24 auf Basis von ADAC-Daten und eigenen Berechnungen auf 20,7 Kilowattstunden pro 100 Kilometer. Die durchschnittliche Fahrleistung beziffert das Portal auf 11.387 Kilometer im Jahr, basierend auf Daten seiner Kfz-Versicherungskunden.

Autos mit herkömmlichem Motor sind nach einer repräsentativen Yougov-Umfrage im Auftrag von Check24 jedoch nach wie vor viel beliebter als Elektrofahrzeuge. Von den gut 2030 Befragten sagten nur zehn Prozent derjenigen, die sich in den vergangenen zwölf Monaten ein Auto kauften oder dies planen, dass sie sich für ein Elektroauto entschieden oder dies beabsichtigen.

Kommentare (34)
wischi_waschi
0
0
Lesenswert?

Strom

Nochmals, das ganze ist noch nicht ausgereift,.
Sobald viele wieder mit Strom fahren, kommt der Fiskus und wir fangen wieder von vorne an.
Das war immer schon so , ab 1993 war der Diesel , dann der Benziner und jetzt das E-Fahrzeug...
Der Autofahrer bzw. der Pendler ist der große Verlierer!

hansi01
1
2
Lesenswert?

Benzin vs Strom

Renault Clio vs Zoe. Anschaffungskosten 11900 zu 25800. Bei 730 Euro Ersparnis benötigt man 20 Jahre um die Anschaffungskosten auszugleichen. In diesen 20 Jahren benötigt man 2-3 Batteriesätze.
Wirtschaftlich für die Autoindustrie, nicht aber für Ottonormalverbraucher. Und bei dem großem Batterie Verschleiß muss man die CO2 Ersparnis gesondert berechnen.

neuernickname
3
13
Lesenswert?

Wird hier ja auch schon angemerkt - aber wie wird Strom besteuert in Deutschland?

Bruttopreise zu vergleichen - schön und gut, aber in Österreich ist z.B. bei Super die Besteuerung ca. 64 %.
Beim Strom kassiert der Fiskus ca. 37 %

Der Fiskus verdient gut am Sprit und gibt das Geld ja auch für den Straßenbau aus.

Wird der Strompreis da net automatisch steigen müssen?

Ich frag das ganz neutral, bin kein Troll der Benzinmafia.

melahide
2
1
Lesenswert?

Sie vergleichen

Äpfel mit Birnen. Bei Strom haben sie den Ökostrombeitrag. Damit wird der Ausbau der ern. Energie gefördert. Das hat die MÖST nicht. Es ist ohnehin hirnrissig Steuern zu erheben und diese „teilweise zweckgebunden“ zu verwenden. Kommt ja alles aus einem Budget. Deshalb macht eine reine „CO2 Steuer“ viel mehr Sinn und schafft Kostenwahrheit.

schadstoffarm
4
4
Lesenswert?

9 Mrd co2 strafe

Vs 0,7 Mrd mineralölsteuer + Umsatzsteuer.

Amadeus005
4
15
Lesenswert?

Wenn man berücksichtigt, dass beim Benzin rund d. Hälfte Straßenerhaltsteuer ist

Merkt man sofort, dass ein e-Auto mit dem Aufschlag gleich viel kosten wird. Natürlich heißt es MineralÖLsteuer. Aber auch e-Autos werden bei entsprechendem Anteil zur Straßen Erhaltung beitragen müssen. Auch, wenn man mit der eigenen Solarzelle tankt.
Dann gibt’s keinen Kostenvorteil mehr.

SagServus
3
3
Lesenswert?

Dann gibt’s keinen Kostenvorteil mehr.

Das der Staat sich die Möst auf ewig entgehen lassen wird, stimme ich zu.

Ich seh aber da zwei Szenarien:

1.) Bis das der Fall ist, gibt es keine Verbrenner mehr neu zu kaufen. Somit hat man zwar keinen Vorteil, aber nachdem man keine Verbrenner mehr neu kaufen kann ists eh egal.

2.) Es kommt zwar eine entsprechende Abgabe bei E-Autos zu tragen, gleichzeitig gibt's aber auch noch die CO2 Steuer auf Verbrenner. Somit wird das E-Auto zwar teurer, der Verbrenner aber eben wieder mehr.

scionescio
21
27
Lesenswert?

Man muss mur niedrige Stromkostenund einen hohen Benzinverbrauch annehmen und schon kommt so eine manipulative Aussage zustande ....

... umgekehrt kann ich meinen realen Dieselverbrauch nehmen und den realen Dieselpreis und bin schon günstiger als die schöngerechneten Stromkosten (die unter Garantie bald gewaltig steigen werden und auch zusätzlich noch besteuert werden - von der Umstellung auf Spitzenverbrauch gar nicht zu reden ...)

melahide
5
6
Lesenswert?

Jo

Dann rechne mal. Die nehmen beim Benziner 7,8 Liter an. Beim Stromer 20,5 kw/h. Es gibt in beiden Varianten Autos mit weniger Verbrauch (aber auch mit mehr. Deshalb heißt es auch DURCHSCHNITTSVERBRAUCH

SagServus
5
7
Lesenswert?

Man muss mur niedrige Stromkostenund einen hohen Benzinverbrauch annehmen und schon kommt so eine manipulative Aussage zustande ....

Die 30ct/kwh sind genauso der Durschnittspreis aus Deutschland wie die 1,55€/l für den Sprudel (Benzin natürlich).

Da wurde also weder irgendwo was zu niedrig oder irgendwo zu hoch angesetzt.

Das diese Rechnung nicht unbedingt für jeden persönlich passt sollte auch klar sein.

franki20
12
22
Lesenswert?

Dann rechne mal los...

Selbst mit deiner Schönrechnerei mit 5 Liter Verbrauch und Dieselkosten von € 1,- pro Liter wirst du einen Stromer nicht schlagen.

scionescio
10
11
Lesenswert?

@Franzerl: und eine Rechenschwäche hat er auch noch ;-)

113,87 x 5,3 x 1,2 = 724

5,3 Liter ist mehr als 5 Liter, 1,20 Euro ist mehr als 1,- Euro und 724 Euro ist weniger als 730 Euro ...qed

Lustig zu sehen, dass die BEV Fanboys ohne nachrechnen deine Fake News fressen - aber das liegt bei ihnen wohl in der Natur der Sache ... sonst würden sie vermutlich nicht ihr Geld zum Fenster rauswerfen und obendrein noch viel Zeit für wenig Komfort investieren ;-)

franki20
5
6
Lesenswert?

Lieber scionescio...

Lies dir meinen Beitrag nochmals durch, ich habe mich auf deine lustigen Kostenrechnungen die du hier immer wieder anführst bezogen. Deine Fake Infos kannst du dir sparen, nimm den Österreichischen Strom- und Spritpreis und lege los mit deiner Rechnerei.

Es wird für dich doch ein leichtes sein, meine Aussagen als Blödsinn darzustellen, du darfst sogar die 5l Verbrauch und € 1,- Spritkosten annehmen. Jetzt musst du den aufgelegten Elfer nur mehr verwandeln.

SagServus
6
7
Lesenswert?

5,3 Liter ist mehr als 5 Liter, 1,20 Euro ist mehr als 1,- Euro und 724 Euro ist weniger als 730 Euro ...qed

113,87 x 20,7 x 0,18ct/kwh (hat letztens auch der ÖAMTC in seinem Vergleich als Durchschnittspreis für Östereich angenommen) = ca. 424,3€

Wenn ma schon beim Vergleichen von österreichischen Preisen sind.

Carlo62
0
8
Lesenswert?

@SagServus

Die 20 Cent/kWh stimmen nur dann, wenn man zu Hause lädt. Unterwegs an der Schnellladesäule kostet die kWh aber 39 Cent (im günstigen Fall) oder bis zu 79 Cent, wenn man eine freie Ladesäule nehmen muss, mit dessen Anbieter man keinen Vertrag hat. Da können sich die Kosten / km schnell einmal vervierfachen!

SagServus
4
2
Lesenswert?

@Carlo62

Der ÖAMTC hat in seiner Berechnung 80% Heimladen und 20% Schnellladen angenommen bei 0,39ct/kwh.

Dann wären wir bei 524€.

Aber wie schon weiter oben gesagt, hängen solche Kosten natürlich von den persönlichen Gegebenheiten ab.

Carlo62
2
3
Lesenswert?

Wieviel Prozent der Autofahrer…

…hat die Möglichkeit zu Hause zu laden und wieviel davon verfügen zumindest über eine 11kW Lademöglichkeit? Die 80% Annahme des ÖAMTC funktioniert nicht über Gesamtösterreich. Da wird der Anteil eher bei 10-15% Heimladen liegen.

franki20
4
1
Lesenswert?

Blödsinn…

Die Hälfte der Österreicher lebt in einem Eigenheim, die meisten davon haben sogar schon elektrischen Strom. Wer sich heute ein BEV kauft lädt mindestens zu 80% zu Hause oder in der Arbeit.

Balrog206
2
2
Lesenswert?

In

Der Arbeit ist wohl ein Witz ! Wieviele haben den diese Möglichkeit bitte !

RonaldMessics
18
12
Lesenswert?

viele Menschen...

...wollen sich an die Veränderung nicht gewöhnen oder können es nicht. Konservativ heißt die Lebensformel, und das trotz der Tatsache, dass die Veränderung das einzig stabile ist.

scionescio
9
19
Lesenswert?

@RonaldMcDonald: noch dümmer ist es, wenn man sich nur der Veränderung wegen verändert ...

... und es zu einer Verschlimmbesserung kommt, weil man gar nicht abschätzen kann, welche Konsequenzen die Veränderung haben werden.

Dieses stupide Argument kenne ich noch von früher - die Atomkraftbefürworter haben damals die AKW-Gegner auf gleiche Art und Weise versucht, lächerlich zu machen ... man sieht ja, was daraus geworden ist - auch damals hat es geheißen, der Atommüll ist kein Problem (gleiche Lüge wie beim Akku Sondermüll!)

Patriot
19
26
Lesenswert?

Der Strom von meiner PV-Anlage am Dach

kostet mich (abgesehen von den einmaligen Installationskosten) nichts! Damit laden wir unser E-2. Auto, mit dem wir 90% unserer Fahrten bestreiten. Im Schnitt laden wir täglich 80 - 100 km Reichweite und die reichen bei weitem für den täglichen Bedarf aus.
Und das dümmliche Polemisieren gegen die E-Autos ist mir schon lange vollkommen wurscht!

melahide
5
2
Lesenswert?

Unverständlich

Das als „Ausrede“ immer Ladezeit oder Reicheeite herhalten. Das mit der Ladezeit ust Unsinn, Mein Auto brauch von 20 auf 100 % 5 Stunden. Die meiste Autos stehen 8 Stunden bei der Arbeit und 10 Stunden zu Hause rum…. Oder fahren hier alle 24 Std am Tag Auto?

Balrog206
0
2
Lesenswert?

Nicht

Jeder hat Starkstrom und bei einer Mietwohnung zur Verfügung !

Balrog206
10
9
Lesenswert?

Patriot

Dann steht euer Auto am Tag zu Hause ? Und wie lange brauchst du für eine Ladung von 100 km mit deiner Pv ?
Den wenn ich mir die Ladezeiten der aktuellen Autos ansehe ist das mit Steckdose ein Wahnsinn und Starkstrom brauchst schon mind 8 std nat für eine volle Ladung ! Also am Freitag darfst keine große Ausfahrt machen wen du am Samstag einen Ausflug planst und nicht mind Starkstrom zur Verfügung hast !

Patriot
12
3
Lesenswert?

@Balrog206: Dass du wenig bis nichts begreifst,

hast du immer wieder bewiesen!
Wenn du sinnerfassend lesen könntest, hättest du geschnallt, dass ich das E-Auto täglich nicht volllade, weil's für unseren Gebrauch einfach nicht notwendig ist. Ja, unser 2.-Auto steht viel zuhause, weil meine Frau und ich nicht arbeiten gehen bzw. fahren müssen.

 
Kommentare 1-26 von 34