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Rückstände abbauenGesundheitskasse fordert Geld von Firmen bis Ende Juni zurück

1,1 Milliarden Euro Rückstand per Ende März. Coronabedingte Rückstände von Sozialversicherungsbeiträgen werden nun fällig. Ratenzahlung vorerst bis 30. September 2022 möglich, Ansuchen ab 1. Juni.

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Coronabedingte Rückstände will die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) nun zurück. © Weichselbraun
 

Zahlreiche Unternehmen weisen coronabedingte Rückstände von Sozialversicherungsbeiträgen auf - mit Ende März betrugen diese in Summe 1,1 Milliarden Euro. Das Geld will die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) nun zurück. Betriebe müssen die fehlenden Beträge aus dem Zeitraum Februar 2020 bis Mai 2021 bis Ende Juni begleichen. "Ist dies aus Gründen der Unternehmensliquidität nicht möglich, gewährt die ÖGK Ratenzahlungen", teilte die Gesundheitskasse am Mittwoch mit.

Man wolle die Rückstände abbauen, ohne die Betriebe in ihrer Existenz zu gefährden, so die ÖGK. Die Ratenzahlungen seien in einem ersten Schritt bis 30. September 2022 möglich.

In den nächsten Tagen bekommen die Unternehmen eine erste Zahlungsinformation, die den Firmen einen aktuellen Überblick über ihre ausstehenden Beiträge geben soll. Eine tagesaktuelle Kontoinformation sei auf dem Kundenportal WEBEKU (webbasiertes Dienstgeberportal zur Beitragseinhebung) verfügbar, so die Gesundheitskasse. Ein elektronischer Antrag für ein Ratenansuchen stehe ab 1. Juni in dem Portal zur Verfügung.

Gewisse Beiträge sind ausgenommen

Die Beiträge für Beschäftigte in Kurzarbeit, Risikofreistellung oder Absonderung seien allerdings von Stundungen bzw. Ratenvereinbarungen ausgenommen. "Sie sind verpflichtend bis zum 15. des auf die Beihilfenzahlung zweitfolgenden Kalendermonates zu entrichten. Erfolgt dies nicht, können Ratenansuchen nicht bewilligt werden", heißt es in der Aussendung.

Kommentare (6)
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dieRealität2020
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1,1 Milliarden Euro Rückstand per Ende März. Eine stattliche Summe dieser Rückstand.

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Verständlich. Betriebe müssen die fehlenden Beträge aus dem Zeitraum Februar 2020 bis Mai 2021 bis Ende Juni begleichen. Wenn Arbeitnehmer beschäftigt sind und arbeiten müssen Kassenbeiträge geleistet werden. Wenn Arbeitnehmer gearbeitet haben müssen die Unternehmen aus den Unternehmen ja Einkommen lukriert haben. Und die Unternehmen haben ja die vereinnahmten 20% Sozialleistungen (Renten-Arbeitslosen-Pflege- und Krankenversicherung) erhalten.
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Ich freue mich diesen Hinweis lesen zu können. Man wolle die Rückstände abbauen, ohne die Betriebe in ihrer Existenz zu gefährden, so die ÖGK. Die Ratenzahlungen seien in einem ersten Schritt bis 30. September 2022 möglich. Also haben die Unternehmen jeder Art hohe Dispositionsmöglichkeiten um ihren Verpflichtungen nachzukommen.

dieRealität2020
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Ich denke es geht hier nur um die Arbeitgeberbeiträge.

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Denn die Arbeitnehmerbeiträge müsste schon das Unternehmens gemäß den gesetzlichen Bestimmungen schon vereinnahmt haben. Na ja, in dieser Zeit laufen halt einige Dinge unrund.

Lodengrün
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Finde den Namen ÖGK fad

Schlage vor: Hartinger-Klein Project.

Lodengrün
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Da

ärgert sich jemand😂. Kickl 🤣oder Hofer Fans😆? Habe für Vilimsky, Eustacchio, Rosenkranz, ....nicht genug unterschiedliche Emojis. Aber bei allen gilt 🤣😂😆

Ratte
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Ärgern wohl kaum.

Eher mutloses Kopfschütteln ob so viel Blödsinn...

SoundofThunder
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Und so beginnt es.

Wer kann das bezahlen?