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Krasser Fall in LinzFinanzpolizei: 150 Verdachtsfälle bei Kurzarbeit seit Coronakrise

Bei einer Firma waren alle 20 angetroffenen polnischen Arbeiter illegal beschäftigt - zudem besteht der Verdacht auf massive Unterentlohnung.

© APA/HERBERT-PFARRHOFER
 

Seit Ausbruch der Coronakrise hat die Finanzpolizei 9.286 Betriebe im Rahmen der Kurzarbeitskontrollen geprüft. Dabei kam es zu 150 Verdachtsfällen von Übertretungen, teilte das Finanzministerium mit. Laut Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) zeigen die Kontrollen, "dass sich die große Mehrheit der heimischen Unternehmerinnen und Unternehmer an das Gesetz hält". Auch in Zukunft würde "rigoros gegen betrügerische Unternehmer vorgegangen".

5000 Kontrollen

Die Finanzpolizei hat seit dem Jahr 2017 bis zum ersten Halbjahr 2020 mehr als 5.000 Kontrollen nach dem Lohn- und Sozialdumpinggesetz durchgeführt. Daraus folgten mehr als 10.000 Strafanträge, die meisten davon (2.375) in Oberösterreich, rechnet der Minister vor.

Ein besonders krasser Fall habe sich in Linz ereignet. Auf Basis einer Anzeige der Gesundheitskasse wurde am 13. Oktober eine Baustelle im Ennshafen überprüft. Die erschreckende Bilanz dabei: Alle 20 angetroffenen polnischen Arbeiter waren illegal beschäftigt - zudem besteht der Verdacht auf massive Unterentlohnung. Der Firmeninhaber hatte einen Auftrag für Industriemontagen an ein österreichisches Unternehmen vergeben, dieses wiederum beauftragte eine polnische Firma.

Die Profitgier des Auftragnehmers auf Kosten des Wohls der Arbeiter ist in diesem Fall besonders eklatant.

Finanziminister Blümel

Hohe Strafen

Das Unternehmen müsse mit Strafen von bis zu 20.000 Euro wegen der Nichtbereithaltung von Unterlagen und im Hinblick auf die Unterentlohnung mit einer Strafdrohung von 2.000 bis zu 20.000 Euro je Dienstnehmer rechnen.

"Die Profitgier des Auftragnehmers auf Kosten des Wohls der Arbeiter ist in diesem Fall besonders eklatant. Neben dem menschlichen Leid wird außerdem der Staat um zahlreiche Steuern und Abgaben betrogen", so der Finanzminister zur APA.

 

 

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herwig67
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20.000,-- sind egal

Der Gewinn war sich um einiges höher. Hier sollte Strafe sein, dass er den ganzen Gewinn abliefern muss (mind. € 20.000); solange die Gewinne hoch und die Strafen zu gering sind, wied sich nichts ändern. Bei Wieferholungstätern einfach Entzug der Gewerbeberechtigung und Verbot, innerhalb der nächsten 5 Jahre wieder selbstständig erwerbstätig zu sein.

Patriot
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Die Dunkelziffer ist mit Sicherheit sehr viel höher!

Zahlen, die vom Blümel-Finanzministerium kommen, sind, und das wissen wir in der Zwischenzeit aufgrund mehrerer Beispiele, mit größter Vorsicht zu genießen.

Balrog206
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Auch

Die dunkel Ziffer der Schwarzarbeiter pfuscher ist bestimmt auch sehr hoch !

Patriot
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@Balrog206: Schön! Der türkise Troll gibt zu, dass die Dunkelziffer der Kurzarbeitschwindler viel höher ist, als das die Zahlen des Blümel-Finanzministeriums uns weismachen möchten!

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Balrog206
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Patriot

Im Gegensatz zu dir brauch ich keine Partei im Hintergrund ! Aber mir als Kmu geht dieses Bashing das alle Unternehmer Gauner sind auf den Geist ! Ein paar % wird es immer geben die das Ganze ausnutzen auf jeder der beiden Seiten , aber das maulen der Roten Nichtsnutze stinkt mir gehörig ! Und übrigens richtige Vertreter für Kmu gibt es in der Politik schon lang net mehr !