Arbeitslosigkeit sinkt massiv Kärnten im September mit Rekordbeschäftigung

223.000 Beschäftigte - das ist laut AMS Kärnten im Septembervergleich ein Rekordwert. Die Arbeitslosigkeit ist massiv um 5077 Personen bzw. 22,5 Prozent gesunken.

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AMS Arbeitsmarktservice Landesgeschaeftsstelle Klagenfurt Kaernten Februar 2019
17.467 Personen sind beim AMS Kärnten arbeitslos gemeldet © Markus Traussnig
 

Mit 338.514 Menschen ohne Job liegt die Arbeitslosigkeit österreichweit nur knapp über der Vor-Coronazeit. Noch besser sieht die Entwicklung in Kärnten aus. Laut AMS wird hier im Septembervergleich mit 223.000 Beschäftigten ein Rekordwert verzeichnet. Die Arbeitslosigkeit ist massiv um 5077 Personen bzw. 22,5 Prozent gesunken, so Peter Wedenig, Geschäftsführer des AMS Kärnten. 17.467 Personen sind beim AMS Kärnten arbeitslos gemeldet. "Unsere gezielten Vermittlungsaktivitäten, Jobbörsen, die abgestimmten Qualifizierungs- und Beschäftigungsmaßnahmen mit dem Land Kärnten und eine erneut starke Zunahme bei den offenen Stellen bewirken weiter eine deutliche Erholung am Kärntner Arbeitsmarkt."

Erfreulich sei die Entwicklung in Kärnten auch am Jugendarbeitsmarkt. Die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen unter 25 Jahren ist um 35,7 Prozent gesunken, und sie gehe weiter nach unten. Und auch bei den Langzeitarbeitslosen habe sich der Zuwachs schon in den vergangenen Monaten zunehmend eingebremst. Im September wird hier ein Minus von 4,3 Prozent verzeichnet. Aktuell sind 4369 Langzeitarbeitslose beim AMS gemeldet. Die Arbeitslosigkeit liegt in Kärnten bei 6,2 Prozentpunkten - ein Minus von 2,1 Prozentpunkten. Und auch die älteren Arbeitslosen werden weniger - der Rückgang liegt im September bei 16,3 Prozent (1180 Personen).

Minus zieht sich durch alle Branchen

Der Rückgang an Arbeitslosen zieht sich durch alle Branchen. Das höchste Minus verzeichnet mit 34 Prozent der Tourismus, gefolgt von der Metall- und Elektrobranche mit 30,2 Prozent und der Holzbranche mit 27,1 Prozent. Den geringsten Rückgang verzeichnen mit 18 Prozent die Gesundheitsberufe.

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GeminiX
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Davon befindet sich die Hälfte

aus der Gastro (oder fast alle?!) in Umschulung.

GordonKelz
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Über 17 000 Arbeitslose ist trotzdem ein

HORROR...!!!
Gordon

Guccighost
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Stimmt

Besonders wenn es soviel offene Stellen gibt